1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Owl
  4. >
  5. Bueren
  6. >
  7. Schützen feiern Ausklang in Steinhausen

  8. >

Standartenübergabe beim Kreisschützenfest – neue Königin fehlt

Schützen feiern Ausklang in Steinhausen

Büren-Steinhausen (WB). Mit viel Spaß und guter Laune und einer feierlichen Standartenübergabe ist am Montag das Kreisschützenfest in Steinhausen zu Ende gegangen. Beim Schützenfrühstück im Mittelpunkt stand der neue Kreiskönig, Henning Gurk aus Holsen-Schwelle-Winkhausen.

Hanne Hagelgans

Für Kreiskönigspaar Josef Lues und Lena Höpper heißt es nun Abschied nehmen. Der neue Kreiskönig Henning Gurk aus Holsen (rechts) musste beim Schützenfrühstück allein seinen Mann stehen – Mitregentin Denise Brosien musste arbeiten. Foto: Hagelgans

Der musste seinen ersten großen Auftritt im Festzelt allein meistern. Denn seine Mitregentin Denise Brosien musste arbeiten; die 23-Jährige ist Regierungsfachsekretärin in der JVA Bielefeld. Doch Henning Gurk schlug sich tapfer und stellte sich gemeinsam mit seinem Amtsvorgänger Josef Lues auch beim Holzhacken zu den zünftigen Klängen der »Original Almetal Buam« recht geschickt an.

Zünftige Klänge der »Original Almetal Buam« begleiteten das Schützenfrühstück. Beim musikalischen Holzhacken waren auch die Kreisschützenkönige Josef Lues (rechts) und Hennig Gurk gefragt. Foto: Hagelgans

»Im Regen treffen, das kann ich«

Geplant habe er nicht, den Vogel abzuschießen, verriet der 27-Jährige, der als Anlagenmechaniker in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik arbeitet. Doch beim Vogelschießen im strömenden Regen am Sonntagabend ließ er es darauf ankommen – und hatte Glück.

»Im Regen treffen, das kann ich«, lacht er. Denn auch bei seinem Königsschuss vor gut zwei Wochen in Holsen schüttete es ergiebig. Der neue Kreisregent kommt übrigens aus einer begeisterten Schützenfamilie: Vater Bernd Gurk hat in diesem Jahr 25. Thronjubiläum.

Dass sie feiern können, zeigten die Schützen aus dem Entenschnabel bereits am Sonntagabend. Nach der Nachricht von Henning Gurks Glücksschuss machten sich etliche Unterstützer auf den Weg nach Steinhausen, um es gemeinsam mit ihrem Kreiskönig im Festzelt noch ordentlich krachen zu lassen.

Rundum zufrieden mit dem Festwochenende zeigte sich Kreisschützenoberst Reinhard Mattern: »Alles ist prima gelaufen, die Stimmung war toll«, dankte er den Steinhäusern für eine gute Organisation. Auf das Kreisschützenfest 2018 in den »Vereinigten Staaten« freut er sich.

Auf gute Zusammenarbeit: Steinhausens Oberst Hans-Werner Siedhoff, Kreisschützenoberst Reinhard Mattern und Holsens Oberst Tomas Knoop (von links). Foto: Hagelgans

»Die Marschwege kenne ich da schon«

»Die Marschwege kenne ich da schon«, scherzte Mattern. Denn im Jahr 1984, als Holsen-Schwelle-Winkhausen bereits einmal das Kreisschützenfest ausrichten durfte, war er Schützenkönig der Bürener St.-Sebastian-Bruderschaft und nahm gemeinsam mit Ehefrau Ursula am Ausmarsch teil. »Heute wird erstmal gefeiert, morgen beginnen dann die Planungen«, freute sich Salzkottens Bürgermeister Ulrich Berger, der gemeinsam mit seinem Bürener Amtskollegen Burkhard Schwuchow am Frühstückstisch im Festzelt Platz nahm.

Nach Verlar im Jahr 2014 und Oberntudorf im vergangenen Jahr wird nun 2018 erneut ein Kreisschützenfest im Stadtgebiet Salzkotten gefeiert.

Die Ehrung der scheidenden Kreiskönigin Lena Höpper und die feierliche Übergabe der Kreisschützenbund-Standarte von den Steinhäuser an die Holsener Schützen bildeten am Montag während des Schützenfrühstücks die letzten offiziellen Programmpunkte, bevor das Kreisschützenfest in den Zelten dann endgültig stimmungsvoll ausklang.

Startseite