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2400 Euro wegen fahrlässiger Tötung – NRW will alle Kreuze an Straßen entfernen

Steinkreuz erschlägt Jungen: Geldstrafe für Straßenarbeiter

Büren/Paderborn

Neun Monate nach dem Tod eines Jungen (7) aus Büren, der beim Spielen von einem Steinkreuz erschlagen worden war, sind die Ermittlungen abgeschlossen.

Dieses Foto entstand vor dem Unglück und zeigt das Steinkreuz, das auf den spielenden Dylan kippte. Verantwortlich soll ein Streckenkontrolleur sein. Foto: Oliver Schwabe

Die Staatsanwaltschaft Paderborn hat beim Amtsgericht beantragt, einen Arbeiter des Straßenbaubetriebs NRW auf dem Schriftweg wegen fahrlässiger Tötung zu 2400 Euro Strafe zu verurteilen – das entspricht 60 Tagessätzen, also zwei Netto-Monatsnettoeinkommen des Mannes. Das Verfahren gegen ein Mitglied der Familie, die das Kreuz vor Jahrzehnten aufgestellt hatte, wurde eingestellt.

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