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Notunterkunft in der ehemaligen Almeschule hergerichtet

Stadt Büren schafft Platz für Familien aus der Ukraine

Büren

Die Notunterkunft in der ehemaligen Almeschule in Büren ist für die Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine bereit. Das hat jetzt die Stadt mitgeteilt. Schon in den nächsten Wochen könnten Neuankömmlinge mit Kindern hier eine erste Bleibe finden.

Manuel Krenz, Abteilungsleiter Bürgerdienste (links), und Raimund Wüstner in der neu eingerichteten Notunterkunft. Foto: Stadt Büren

Schlafräume mit unterschiedlicher Bettenanzahl, WC, Duschräume und mehrere Kochgelegenheiten ermöglichen die Aufnahme von größeren Gruppen und Familienverbänden. Ein Teil der beachtlichen Spendensumme, die nach dem städtischen Aufruf eingegangen ist, floss in den neuen Spielplatz direkt auf dem Gelände der ehemaligen Schule.

Mit viel Engagement und ehrenamtlicher Unterstützung hat die Stadt Büren das Gebäude der ehemaligen Almeschule hergerichtet. So konnten die Räume der einstigen Schule gesäubert, möbliert und bewohnbar gemacht werden. Hygieneartikel und Dinge des täglichen Bedarfs wie Bettwäsche wurden angeschafft. „Wir danken allen Helfern für die Unterstützung“, betont Manuel Krenz, Abteilungsleiter Bürgerdienste, „sie tragen aktiv dazu bei, dass in Büren zügig Hilfe bereitgestellt werden kann.“

Raimund Wüstner und Manuel Krenz freuen sich über die vielen Spenden, die den neuen Spielplatz ermöglicht haben. Foto: Stadt Büren

Aktuell sind in Büren 260 Flüchtlinge aus der Ukraine untergekommen. Die Neuankömmlinge bleiben nur übergangsweise in der Notunterkunft. Sie sollen möglichst schnell in private Wohnmöglichkeiten vermittelt werden.

Die Stadtverwaltung ist weiterhin auf der Suche nach Wohnraum. Wer noch Möglichkeiten für eine Unterbringung sieht, wird gebeten sich per E-Mail zu melden an ukrainehilfe@bueren.de oder telefonisch unter 02951/970-212.

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