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Aktion in der St.-Jodokus-Kirche in Wewelsburg

Symphonie aus Licht und Farben

Büren (WB). Für eine Stunde wird am Freitag, 1. März, die Wewelsburger St.-Jodokus-Kirche in eine Symphonie von Licht, Farben, eindrucksvoller Musik und besinnlichen Texten getaucht. Die Aktion ist Teil des Projektes »Kirche an der Burg«.

Die St.-Jodokus-Kirche wird am Abend des 1. März in verschiedene Lichttöne getaucht.

Von 18 Uhr an werden in fünf Meditationen mit einer Zeitdauer von jeweils etwa zehn Minuten lokale Themen aus der Geschichte, der Gegenwart und der Landschaft um Wewelsburg und im gesamten Almetal aufgegriffen.

Die Meditationen sprechen alle Sinne an und vermitteln im Einzelnen folgende Inhalte: »Faszination Burg« heißt die Meditation, die auf das seltene Motiv der Dreiecksburg nicht nur mit dem Lied »Eine feste Burg ist unser Gott« eingeht, sondern auch mit der Erkenntnis, dass der Mensch im dreifachen Beziehungsfeld von »Ich – Du – Wir« ein Gemeinschaftswesen ist.

Das Motiv »Der Mensch braucht Herberge« thematisiert die Jugendherberge, die in großen Teilen der Burg einen Ort hat. Die Sehnsucht nach Heimat findet in dieser Meditation einen vielfältigen Ausdruck.

In der Meditation »Über der Alme« wird der Fluss mit dem Lebenslauf des Menschen verglichen, musikalisch unter anderem unterlegt durch die Melodie der Moldau von Smetana.

Testlauf für dauerhafte Installation der Technik

Zwei weitere Meditationen erinnern an die Geschichte der Burg und des Konzentrationslagers Niederhagen während der NS-Zeit unter den Titeln »Wewelsburger Klagepsalm« und »Mensch, wo bist Du?«

Diese Veranstaltung am 1. März versteht sich als Testlauf für eine mögliche dauerhafte Installation der entsprechenden Technik. »Darum wäre es schön, wenn möglichst viele Besucher aus Nah und Fern dieser Einladung folgen und anschließend ihre Eindrücke kurz mitteilen«, hoffen Monsignore Ullrich Auffenberg und Pastor Ralf Scheele.

Nach positiver Rückmeldung sei langfristig geplant, eine Reihe von Meditationen auch zu Lebensthemen wie »Freude, Hoffnung, Trauer, Angst, Himmelsauge und Herzlichkeit« zu entwerfen. Auf einem Displaypult, das hinten in der Kirche aufgebaut werden soll, können Besucher dann unkompliziert ein Thema, das ihrer Stimmung entspricht, anklicken und sich für einige Minuten von der Atmosphäre dieses Themas mit Licht, Farben, Musik und Besinnlichkeit ergreifen lassen.

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