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Es geht dabei in erster Linie nicht um die Versorgung von Verletzten

Warum das DRK regelmäßig am Flughafen Paderborn/Lippstadt im Einsatz ist

Büren

Wenn es zu Unfällen am Paderborn/Lippstadt-Airport in Büren-Ahden kommt, sind die Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) schnell vor Ort. Doch das DKR Lippstadt übernimmt an dem Flughafen noch eine ganz andere wichtige Aufgabe, die mit der Erstversorgung Verletzter nichts zu tun hat.

Leiter der Flughafen-Feuerwehr Roland Kempkensteffen, Rotkreuzleiter für den Ortsverein Lippstadt Sven Mosellage und Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser vor dem PRM-Service Büro im Terminal. Foto: Paderborn/Lippstadt Airport

Die erste wichtige Aufgabe des DRK ist der Sanitätsdienst, also die notfallmedizinische Versorgung von Verletzten. Doch es gibt einen weiteren Bereich, wo die Hilfsorganisation den Flughafen unterstützt – nämlich die Begleitung von Personen mit eingeschränkter Mobilität beim Ein- und Ausstieg in die Flugzeuge.

Abgekürzt wird dies mit PRM-Service für „Persons with disabilities and persons with reduced mobility“, was zu deutsch so viel bedeutet, wie Menschen mit Behinderung und eingeschränkter Mobilität zu unterstützen.

Um diese Aufgaben qualifiziert wahrnehmen zu können, hat der Flughafen dem DRK eine Anlaufstelle im Terminal eingerichtet, die sich ganz in der Nähe des Check In-Bereichs befindet und „PRM-Service“ heißt. Aktuell ist das DRK-Personal vor allem zu den stark frequentierten Zeiten, in denen mehrere Flugzeuge starten und landen, vor Ort.

„Wir sind sehr froh über diese Kooperation, die das ohnehin gute Miteinander von Feuerwehr und Deutschem Roten Kreuz weiter fördert. Dank dieser Zusammenarbeit können sich unsere Kollegen voll auf die zentralen Aufgaben im Brandschutz und in der Gefahrenabwehr konzentrieren“, betont der Leiter der Flughafen-Feuerwehr, Roland Kempkensteffen.

Der Flughafen in Büren-Ahden hatte im vergangenen Jahr mitten in der Corona-Pandemie Insolvenz angemeldet. Durch die Reiseeinschränkungen waren die Fluggast-Zahlen stark eingebrochen. Zumindest für Sommer 2022 konnte die Betreibergesellschaft nun eine positive Bilanz ziehen, was die Zahl der Passagiere angeht.

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