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Siddinghäuser Laienspieler präsentieren Lustspiel von Gudrun Ebner

Zwergenmord im Almetal

Büren (WB). Auf der Almebühne in Siddinghausen wird wieder Theater gespielt. Zur Aufführung bringt die Traditionsgruppe-Laienspielschar in diesem Jahr das Lustspiel „Der Gartenzwergmord“. Premiere ist am Sonntag, 29. Dezember, um 16 Uhr in der Sidaghalle. Bis zum 19. Januar gibt es dann sechs weitere Aufführungen und zwar jeweils samstags um 19.30 Uhr und sonntags um 16 Uhr.

Hans Büttner

Das Team der Almebühne Siddinghausen wird dafür sorgen, dass die Zuschauer bei der Aufführung des Lustspiels „Der Gartenzwergmord“, das am 29. Dezember Premiere feiert, ihren Spaß bekommen: Erik van Alphen, Erik Lühring (Gesamtleitung) Heribert Karthaus und An­drea Münstermann (vorne, von links) sowie Rudi Hillebrand, Dominik Dreker, Jana Kreimeier, Corinna Winter, Rita Laschet, Frank Artmann, Willi Büngeler, Hubert Vollmer und Lena Schäfers (hinten, von links) mit Hund Timmy. Foto: Hans Büttner

Wenn auch der grüne Teppichboden noch nicht verlegt und so manches Arbeitsgerät noch im Einsatz ist, die Singsener sind gut vorbereitet auf ihre neue Spielsaison. Das Bühnenbild steht, die Schauspieler haben ihre Texte intus und auch die neue Technik in der Sidaghalle macht keine Mucken mehr. Acht Darsteller sind es in diesem Jahr, die Rudi Hillebrand, der neue Vorsitzende Erik Lühring und Spielleiterin Lena Schäfers ins Rennen geschickt haben. Dabei hat sich das Team eine bunte Mischung aus erfahrenen und jungen Darstellen ausgesucht. Obwohl Rudi Hillebrand inzwischen die Aufgaben als Spielleiter an Lena Schäfers und des Vorsitzenden an Erik Lühring übertragen hat, sitzt er bei den Proben weiterhin in der ersten Reihe. „Nicht mehr ganz vorne, aber gerne helfend dabei“, sagt Rudi Hillebrand, der seit 36 Jahren bei der Almebühne die Regie führt.

Halle hat jetzt eine Akustikdecke

Schon bei den Proben wird deutlich, dass es bei der Almebühne nicht nur zu personellen, sondern auch zu technischen Veränderungen gekommen ist. „Die Halle hat jetzt eine Akustikdecke und auch im technischen Bereich hat sich viel getan“, erklärt Rudi Hillebrand dazu. Durch die Aufrüstung sind die Darsteller jetzt noch besser zu verstehen und zu sehen, und die Regeltechnik für Ton und Licht kann jetzt sowohl aus dem hinteren Teil der Halle wie auch vom Bühnenbereich aus gesteuert werden.

Obwohl Rudi Hillebrand sein Engagement weiter zurückfahren möchte, wäre es fast zum Bühnenauftritt gekommen. Nach dem plötzlichen Ausfall von Darsteller Peter Fernblick war eine Lücke im Ensemble entstanden, die kurzfristig geschlossen werden musste. Patrick Dietz war es dann, der dafür sorgte, dass die Rolle wieder besetzt und Rudi Hillebrand seine Aufgaben weiterführen konnte.

Das Bühnenbild auf der Almebühne ist in diesem Jahr sehr großzügig angelegt und zeigt eine von Häusern umgebene Gartenanlage. Zentraler Punkt des Geschehens aber ist ein Gartenzwerg.

Die Nachbarn Buxbaum und Holzapfel wohnen Garten an Garten. Während Heribert Buxbaum seinen Garten mit Zwergen schmückt, liebt Inge Holzapfel mehr den gepflegten Stil.

Verschiedene Musikgeschmäcker

Besonders geraten Heribert und Inge wegen der unterschiedlichen Musikgeschmäcker aneinander. Buxbaum liebt Marschmusik, Frau Holzapfel nur die zarten klassischen Töne. Aber auch gegen Finanzbeamte hat Buxbaum etwas. Und ausgerechnet der Geliebte seiner Tochter ist beim Finanzamt. Von ihm erwartet sie ein Kind. Eines Tages wird Buxbaums Lieblingszwerg „ermordet“. Im Verdacht: der Nachbar. Daraus entwickelt sich ein heftiger Nachbarschaftsstreit. Als dann auch noch die Klatschbase aus dem Nachbarhaus ausplaudert, sie habe Frau Buxbaum in den Armen Herrn Holzapfels beobachtet, gerät der Hitzkopf vollkommen außer sich. Selbst der neue Musikzwerg, den er von seinem angehenden Schwiegersohn geschenkt bekommt, bringt ihn nicht zur Ruhe. Nur dank eines besonderen Ereignisses kommt er schließlich doch noch zur Einsicht.

Autorin des humorvollen Lustspiels ist Gudrun Ebner. Die Lichte­nauerin, von der inzwischen zahlreiche Stücke aufgeführt wurden, schrieb das Lustspiel „der Gartenzwergmord“ vor zwölf Jahren. Einen realen Bezug habe das Stück aber nicht, betont Tochter Anja, selbst Autorin von Bühnenstücken. Zur Premiere am Sonntag, 29. Dezember, wollen Mutter und Tochter auf jeden Fall nach Siddinghausen kommen, um sich das Stück anzusehen. Karten und Infos gibt es bei R. Hillebrand, Kamp 16, in Siddinghausen, Telefon 02951/2431.

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