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Aktion im Schlossgarten: Jugendliche bekunden ihre Solidarität

1000 Hövelhofer Schüler setzen Zeichen für den Frieden

Hövelhof

Rund 1000 Schülerinnen und Schüler der Hövelhofer Kirchschule, der Krollbachschule und der Franz-Stock-Realschule haben am Freitag im Schlossgarten mit einer Friedensaktion ihre Solidarität mit den Menschen in der Ukraine bekundet.

Die Schülerinnen und Schüler bildeten eine Menschenkette. Foto: Freiwillige Feuerwehr Hövelhof

„Wir setzen uns immer für ein friedliches Miteinander ein und haben uns schon vor mehreren Jahren als Schulen ohne Rassismus positioniert. In diesem Zusammenhang ist es uns gemeinsam besonders wichtig, ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt zu setzen“, erklärten die Schulleitungen.

Der Krieg in der Ukraine und die Sorgen, Ängste sowie das Mitgefühl der Kinder und Jugendlichen seien aktuell ein bestimmendes Thema im schulischen Alltag, heißt es in einer Mitteilung der Gemeinde von Freitag. Die Erziehung der Schülerinnen und Schüler im Rahmen der demokratischen und freiheitlichen Grundwerte sehen die Schulen als ihre Aufgaben an.

Mit blau-gelben Bändern bildeten die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen eins bis zehn eine Menschenkette und brachten mit Musik- und Wortbeiträgen sowie Friedenstauben ihren Wunsch nach Frieden zum Ausdruck.

„Eines Tages würde ich gerne den Fernseher anschalten und hören ‚Es ist Frieden auf der ganzen Welt‘“, heißt es in einem der Redebeiträge der Schüler. „Wir sind hier, um Zusammenhalt zu zeigen“, sagt Annalena Berning von der Franz-Stock Realschule. Ihre Mitschülerin Soraya Herglotz ergänzt: „Wir möchten, dass der Krieg aufhört und keine Familien mehr auseinandergerissen werden.“

Die Idee, öffentlich ein Zeichen für den Frieden in der Ukraine zu setzen, ist in der Schulgemeinschaft der Krollbachschule entstanden. Die Situation in der Ukraine wird im Unterricht entsprechend des Alters der Schulkinder thematisiert. Ziel ist es, die Ängste und die Betroffenheit aufzufangen sowie Beratung und Unterstützung anzubieten. Ein wesentlicher Aspekt ist zudem, einer Ausgrenzung entgegenzuwirken und demokratische Grundwerte im Umgang miteinander zu stützen.

Soraya Herglotz (l.) und Annalena Berning von der Franz-Koch-Realschule (8. Klasse) drückten mit Schildern ihre Solidarität mit der Ukraine aus. Foto: Gemeinde Hövelhof

Die Hövelhofer Schulen stimmen sich eng untereinander ab und haben die Aktion gemeinsam geplant.

Auch der Grundschulverbund Senne verlieh seinem Wunsch nach Frieden Ausdruck. An der Mühlenschule und der Furlbachschule gestalteten die Schülerinnen und Schüler Friedensfahnen und hissten sie gemeinsam mit den Lehrkräften parallel zu der Veranstaltung der weiterführenden Schulen im Schlossgarten.

Rund 1000 Schülerinnen und Schüler der Hövelhofer Schulen haben sich im Schlossgarten versammelt, um ihren Wunsch nach Frieden zum Ausdruck zu bringen. Foto: Gemeinde Hövelhof

Über die aktuelle Entwicklung durch den russischen Angriff auf die Ukraine halten wir Sie in unserem Liveticker auf dem Laufenden.

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