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Anwohnerversammlung offenbart erhebliche Bedenken

Anlieger kritisieren Plan für Bike-Park in Delbrück

Delbrück

Schon im Vorfeld der Anwohnerversammlung zum geplanten Bike-Park in unmittelbarer Nachbarschaft zum Abenteuerspielplatz hinter dem Hallenbad, hatten einige Anwohner ihre Kritik an dem Vorhaben formuliert. Die Versammlung am Mittwochabend in der Stadthalle bot nun die Möglichkeit, diese Punkte vorzubringen. Zahlreiche Anwohner nutzten diese Gelegenheit. Eine mögliche zusätzliche Lärmbelastung war dabei einer von vielen Punkten.

Von Axel Langer

Für die Anwohner des geplanten Bike-Parks passen die verschiedenen Nutzungen eines Spielplatzes, eines Treffpunktes sowie ein Bike-Parks an einem Ort so nahe an der Wohnbebauung nicht zusammen. Eine Anwohnerversammlung machte die unterschiedlichen Auffassungen der Nachbarn und der Stadtverwaltung deutlich. Foto: Axel Langer

Fachbereichsleiter Manuel Tegethoff zeichnete die Entstehung der Bike-Park-Idee nach. Eine Gruppe Jugendlicher sei an die Stadt herangetreten. Nach längerer Suche habe sich die Suche nach einer geeigneten Fläche auf den Bolzplatz am Abenteuerspielplatz fokussiert. Hier könnten, so Teget­hoff, die verschiedenen Bike-Park-Elemente entstehen. Das Beachvolleyballfeld solle erhalten bleiben. Eine Einfriedung sorge dafür, dass eine Nutzung nach 20 Uhr, ferner bei stärkeren Regenfällen oder im Winter nicht stattfinden kann. Der Betrieb wattstarke Bassboxen werde verboten. Ein städtischer Mitarbeiter soll den Bike-Park öffnen und abends schließen, sagte der Fachbereichsleiter. Tegethoff bemerkte, es sei noch nichts in Stein gemeißelt und die Anregungen der Anwohner würden in die weiteren Beratungen miteinfließen.

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