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Schwester Mariana Mutiu bedankt sich für Weihnachtspäckchen aus Salzkotten

Armen Menschen Freude geschenkt

Salzkotten

Viele Kinder aus Salzkotten und Umgebung hatten in der Weihnachtszeit Päckchen für bedürftige Familien in Rumänien gepackt. Aus Caransebes, wo sich das Kloster der rumänischen Kommunität der Franziskanerinnen Salzkotten befindet, erreichte jetzt ein langer Dankesbrief die Ordensschwestern im Mutterhaus.

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Päckchen, die auf Initiative der Salzkottener Franziskanerinnen gepackt wurden, haben ihren Weg nach Rumänien gefunden. Foto: Michael Bodin

„Mehr als 600 Weihnachtspäckchen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene wurden verteilt, welch eine Freude“, schreibt Schwester Mariana Mutiu aus Caransebes. Da auch in Rumänien Schulen und Kindergärten aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen sind und Kontaktbeschränkungen gelten, brachten die Schwestern die Päckchen nicht alle selbst zu den Empfängern. Priester der katholischen und orthodoxen Gemeinden, Freunde und Mitarbeiter halfen. Weihnachtspäckchen und Lebensmittelspenden wurden an Kinder und Jugendliche, aber auch an alte und kranke Menschen sowie an Wohnungslose verteilt. Teilweise wurden die Geschenke durch Fenster gereicht oder draußen mit Abstand übergeben.

Die Armut ist weiterhin sehr groß

Eine Religionslehrerin aus dem Ort Reşiţa etwa verteilte die Geschenke an Familien ihrer Schüler. Auf den Bildern aus diesem Ort ist deutlich die nach wie vor große Armut in einigen Gegenden Rumäniens zu erkennen. Einen großen Dank richtet Schwester Mariana an alle Spender in Deutschland. An der Aktion hatten sich diesmal beteiligt: die Kindergärten St. Marien Salzkotten, St. Petrus Upsprunge, St. Kaspar Bad Driburg und der Nixdorf-Kindergarten Paderborn. Mit dabei waren auch die Grundschule St. Walburga Neuenheerse sowie die Kindergärten und Grundschulen Sudhagen und Westenholz und der Verein „Frieden und Gutes für Caransebeș“ aus Michelstadt im Odenwald.

Gehör fand außerdem ein Aufruf, Kinder aus bedürftigen Familien beim digitalen Unterricht zu unterstützen. „Das ist natürlich bei unseren Familien eine große Herausforderung, da das Handy von Mama nicht immer zur Verfügung steht“, schreibt Schwester Mariana. Sie dankt daher auch den Spendern, die Geld für digitale Hilfsmittel überwiesen haben. Der vollständige Brief, in dem Schwester Mariana Mutiu über die aktuelle Lage in Caransebes berichtet, ist auf der Homepage der Franziskanerinnen Salzkotten www.franziskanerinnen-salzkotten.de zu finden.

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