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Ausgefeiltes Hygienekonzept der Stadthalle macht es möglich

Auch mit Maske ein Vergnügen

Delbrück (WB). Seit dem coronabedingten Lockdown standen auch in der Stadthalle Delbrück fast alle Räder still. Gleich reihenweise fielen Veranstaltungen der Pandemie zum Opfer.

Axel Langer

Zauberer und Entertainer Marc Weide passte sein Programm den coronabedingten Schutzvorschriften an und startete bei seinem Auftritt in der Delbrücker Stadthalle mit dem Finale. Bei den Kartentricks assistierte Gabi aus Mantinghausen. Foto: Axel Langer

Die Stadthalle entwickelte zwischenzeitlich ein umfangreiches Hygienekonzept. Der Auftritt von Zauber-Entertainer Marc Weide wurde nun am Mittwochabend zu einem gelungenen Probelauf, den gut 200 Besucher besuchten. „Dies ist auch für mich ein besonderer Abend. Schön, dass Sie da sind und in Coronazeiten Künstler und Agenturen so unterstützen“, war Marc Weide die Freude anzumerken, wieder auf der Bühne zu stehen.

Mit dem Finale begonnen

Allerdings verlangten die Vorgaben des Schutzkonzeptes auch von Marc Weide Spontanität. „Wir fangen heute mal mit dem Finale an. Der Zaubertrick ist so aufwändig vorzubereiten. Dazu brauche ich normalerweise die Pause. Da wir heute keine Pause machen, ziehe ich den Trick halt vor“, erklärte Marc Weide. Er lerne bei dem Auftritt auch dazu.

Zauberhaftes mit Abstand und Maske

Beim Gang ins Publikum trug er Maske und hielt Abstand. Doch der Magie seiner Tricks taten die Schutzmaßnahmen keinen Abbruch. Mit großer Begeisterung startet er seine Kartentricks und verzauberte – im wahrsten Sinne des Wortes – viele Familien im Publikum. „Das wird heute ein legendärer Abend“, machte er Gabi aus Mantinghausen Mut, ihm bei den Kartentricks zu assistieren.

Die ausgelassene Pause beim Auftritt von Marc Weide war dabei nur eine der zahlreichen Maßnahmen, die Anja Bauer und ihr Team von der Stadthalle zur Sicherheit der Zuschauer ausgearbeitet hatten. Nur jede zweite Reihe war bestuhlt, so dass zwischen den Reihen deutlich mehr Platz war. Soweit die Buchungen dies zuließen, saßen Familien zusammen; zur nächsten Gruppe wurden ein Zwischenraum gelassen. „Wir haben aber vorsorglich weitere Plätze frei gelassen, falls sich jemand auf seinem Platz nicht wohl fühlt, kann er dorthin ausweichen“, war Geschäftsführerin Anja Bauer sehr bemüht, den Besuchern einen unbeschwerten Abend zu bereiten.

Gut 300 Besucher können nach aktuellem Stand das Programm auf der Bühne verfolgen. „Der Auftritt von Marc Weide ist ein idealer Probelauf, ob unser Konzept funktioniert“, betonte Anja Bauer im Vorfeld der Zaubershow.

Zwei Eingänge, keine Pause und keine Garderobe

Damit sich beim Einlass nicht zu lange Schlangen bilden und Abstände unterschritten werden, hatte die Stadthalle zwei Eingänge ermöglicht. Die Kontaktdaten wurden am Eingang erfasst, und auf dem Weg zu den Plätzen mussten die Besucher einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Am Platz angekommen, durfte dieser abgenommen werden.

Die Garderobe blieb geschlossen und die Getränkeausgabe öffnete nur im Vorfeld des Programms, das dann ohne Pause durchgespielt wurde. Wer zwischendurch zur Toilette musste, der folgte einer Einbahnstraßenbeschilderung auf dem Weg zum stillen Örtchen. Auch der Rückweg war so ausgeschildert, dass die Besucher sich auf den Laufwegen nicht begegneten. „Das ist alles prima und verständlich beschildert“, zeigte sich eine Besucherin gut durch die Räumlichkeiten geleitet.

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