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Arbeitskreis stellt mögliche Aktionen vor

Boke putzt sich für das Kreisschützenfest heraus

Delbrück-Boke

In einem Monat findet in Boke das 63. Kreisschützenfest (KSF) des Altkreises Büren statt. Bis dahin erfolgt an vielen Stellen noch der Feinschliff, für das, so Oberst Heinz Hennemeier, „größte KSF, das es im Altkreis Büren gegeben hat“.

Von Axel Langer

Im Vorfeld des Kreisschützenfestes hat die mehr als 30-köpfige Arbeitsgruppe Dorf an vielen Orten in Boke Hand angelegt. Eine kleine Gruppe hat neue Willkommenstafeln entworfen und gebaut. In den letzten Tagen konnten die vier neuen Tafeln durch (von links) Robin Remmert, Andre Wiebüscher, Raimund Leutnant, Steffen Bertelsmeier, Franz-Josef Bertelsmeier, Nicole Ottensmeier und Paul Bentler aufgestellt werden. Foto: Axel Langer

Schon im Februar 2020 hat die Arbeitsgruppe Dorf unter der Leitung von Paul Bentler eine Liste mit möglichen Aktionen vorgestellt. Über 30 Boker Bürger haben sich seitdem in der Arbeitsgruppe engagiert und eine Reihe von Aufgaben umgesetzt. „Bei vielen Maßnahmen haben wir tatkräftige Unterstützung vom Bauhof bekommen, dafür ein großes Dankeschön“, haben Paul Bentler und sein Team Boke für das KSF herausgeputzt.

In der vergangenen Woche hat Boke vier neue Willkommensschilder bekommen. Die Schilder ersetzen die alten Holztafeln an den Haupteinfallstraßen. Schon im Jahr 2020 erstellte eine kleine Gruppe acht verschiedene Entwürfe für neue Tafeln. Die Arbeitsgruppe entschloss sich für zweiteilige Tafeln aus Metall und Alu-Verbundblech mit beidseitigem Druck. Während die obere Tafel mit dem Schriftzug „Lippedorf Boke“ und der Brake als Wappentier dauerhaft montiert bleibt, kann das untere Feld flexibel mit wechselnden Tafeln versehen werden, die auf anstehende Veranstaltungen der Boker Vereine hinweisen. „Aktuell weisen wir natürlich auf unser Schützenfest hin“, so Paul Bentler. Entworfen hat Nicole Ottensmeier die neuen Schilder. Raimund Leutnant und Franz-Josef Bertelsmeier haben die Gestelle geschweißt.

Anfang Juli 2022 waren die neuen Tafeln fertig und die alten Willkommensschilder wurden abgerissen. Die alten Fundamente entfernt und durch neue Betonsockel ersetzt. „An der Paradiesstraße haben wir auch einen neuen, besser einsehbaren Standort in Höhe des neuen Kindergartens gewählt“, erläutert Paul Bentler, bei dem die organisatorischen Fäden zusammenliefen.

Gemeinsam nahmen die Arbeitsgruppe, die Kameradschaft ehemaliger Soldaten, die Karnevalsgesellschaft und der Bauhof den Bereich des Landolinusplatzes und des Ehrenmals in Angriff. Der mit schattenspendenden Bäumen bewachsene Platz mit der Karnevalseiche und dem Dorfbrunnen wurde hergerichtet. Die Karnevalsgesellschaft stellte eine Bütt auf und der Brunnen konnte nach Jahren Stillstand wieder in Betrieb genommen werden. Peter Dannhausen überarbeitete die Technik und Christian Rüsing lötete neue Kupferauskleidungen. Nun lässt sich der Brunnen mit Hilfe einer App starten und stoppen. Am Ehrenmal wurden Neuanpflanzungen vorgenommen und auch die alten Fahnenstangen wurden durch Neue ersetzt.

Ein Herzensprojekt von Paul Bentler sind die bunten Blühstreifen und Sonnenblumenflächen. Im Mai säten acht Helfer Wildblumen und Sonnenblumen im Bereich des Festplatzes und der Parkflächen an der Mantinghauser Straße aus. Außerdem wurden 100 Tütchen Wildblumensamen und 150 Tüten Sonnenblumensamen an die Boker verteilt. „Die Tütchen konnten kostenlos aus dem neuen Dorfmarkt mitgenommen werden und dann zu Hause gesät werden“, freute sich Paul Bentler über die große Resonanz. Doch leider sorgten der trockene Sommer sowie das Fressen der Samen durch Wildtauben und Krähen dafür, dass der Erfolg der Blühaktion wohl überschaubar bleibt. „Schade, aber da hat man dann keinen Einfluss mehr drauf“, so Paul Bentler.

Schon im Frühjahr 2020 pflanzte die Arbeitsgruppe am Quérénaingweg zehn Stieleichen und bewässert sie seitdem regelmäßig. Die Eichen ersetzen in die Jahre gekommene Pappeln. Auch die Schutzhütte am Pfarrheim wurde umfangreich saniert und erhielt einen neuen Anstrich. Beim KSF wird der Heimatverein Boke mit einem Infozelt vertreten sein, in dem die Geschichte und das Vereinsleben vorgestellt werden.

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