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Verner siegt knapp vor Boker Schützenkönig Frank Pottmeier

Christian Wieneke ist neuer König des Bezirksverbandes Büren

Delbrück-Anreppen

Gerade hat das Delbrücker Land mit dem Kreisschützenfest in Boke und dem Bundesschützenfest in Ostenland zwei Großveranstaltungen erlebt, da denken die Schützen schon an das nächste Jahr und haben auf der Schießanlage in der Dorfhalle in Anreppen während des Bezirksverbandstages den neuen Bezirkskönig ermittelt.

Die neuen Könige des Bezirksverbandes Büren kommen aus Verne und Boke. Der stellvertretende Diözesanschießmeister Wolfgang Troja (vorne von links) und der stellvertretende Bezirksbundesmeister Anton Ernst gratulierten den neuen Bezirkskönigen Frank Pottmeier und Christian Wieneke ebenso wie Diözesanpräses Martin Göke. Die Kreisstandarte nahmen (hinten von links) Marvin Stukenberg und die beiden Königsoffiziere Johannes Wieneke und Jens Zimmermeier in Empfang. Foto: Axel Langer

Unter großem Jubel wurde Christian Wieneke die Königskette des Bezirks umgehängt. Mit 29 Ringen und unter dem Jubel zahlreicher Verner Schützen siegte der Verner hauchdünn und aufgrund des besseren Teilers vor dem Boker Schützenkönig Frank Pottmeier, der 28 Ringe verbuchte. Beide Bezirkskönige sind beim nächsten Bundesfest startberechtigt.

„Das hat es noch nie gegeben, zwei Musiker an der Spitze des Bezirksverbandes Büren“, jubelte Frank Pottmeier. Christian Wieneke ist Kapellmeister des Musikvereins Verne und spielt dort Trompete, Frank Pottmeier trommelt im Boker Tambourcorps. Dabei musste Frank Pottmeier lange zittern: Gleich drei der angetretenen 16 Schützenkönige schafften 28 Ringe. Wenige Millimeter gaben am Ende den Ausschlag zugunsten des Boker Schützenkönigs. Der stellvertretende Diözesanschießmeister Wolfgang Troja bestätigte die sehr guten Ergebnisse, so reichten etwa 24 Ringe nur zu einem zehnten Platz.

In seinem Grußwort unterstrich der Landtagsabgeordnete Bernhard Hoppe-Biermeyer die Bedeutung der Schützen für die Gesellschaft. Auch der stellvertretende Landrat Hans-Bernd Janzen lobte den Einsatz der Schützen. „Die Schützen sind nicht im Lockdown erstarrt, sie haben sich ehrenamtlich im Hochwassergebiet engagiert. Das ist Schützengeist. Die unverwechselbare Atmosphäre der heimischen Schützenfeste hob auch Bürgermeister Werner Peitz hervor. „Das Eintreten für Frieden und gegenseitiges Verständnis zeichnet die Schützen aus. Das ist gelebte Tradition für Menschen aller Generationen und sozialer Schichten“, so Peitz.

Ihr Engagement bewiesen die rund 150 am Bezirksverbandstag teilnehmenden Schützen auch bei der Sammlung zugunsten der Delbrücker Ukraine-Hilfe. Nachdem Axel Langer über die Initiative, die bereits mehrere Transporte an die polnisch-ukrainische Grenze sowie nach Lwiw organisiert hat und den Hilfstransport plant, berichtet hatte, kamen 656,03 Euro bei der Sammlung zusammen.

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