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Orga-Team rechnet mit 7000 Aktiven und zehntausenden Besuchern

Es ist alles bereit fürs Kreisschützenfest in Delbrück-Boke

Delbrück-Boke

Immer wieder mussten die Tage bis zum Kreisschützenfest (KSF) an der Schützenuhr in Boke geändert werden, da Corona eine Ausrichtung des 63. Kreisschützenfestes nicht zuließ. Doch nun tickt die Uhr unerbittlich herunter, und es sind nur noch wenige Wochen bis zum KSF vom 2. bis 5. September. Doch mit großer Gelassenheit arbeiten Bokes Oberst Heinz Hennemeier und ein fleißiges Vorbereitungsteam die restlichen Aufgaben ab.

Die Fertigstellung des Vogels für das 63. Kreisschützenfest markiert die heiße Vorbereitungsphase für die Großveranstaltung. Das Kreiskönigspaar Heinz und Iris Kroos präsentieren den Vogel. Weitere Informationen hatten Johannes Henneke, stellvertretender Kreisschützenoberst (hinten von links), Vogelbauer Andreas Vogt, Meinolf Schulte vom Ehrenvorstand der Boker Schützen, Landrat Christoph Rüther, Matthias Leutnant, Geschäftsführer der Boker Schützen, Kreisoberst Reinhard Mattern, der Delegierte Josef Brune, Bokes Oberst Heinz Hennemeier, der Delegierte Norbert Lichtenauer sowie Kreisgeschäftsführer Frank Wengenmaier parat. Foto: Axel Langer

Auch beim Kreiskönigspaar Heinz und Iris Kroos ist die Vorfreude riesig. „Ein großes Dankeschön an das Kreiskönigspaar und das Vorbereitungsteam, dass alle mit so viel Engagement und vielen Ideen durchgehalten haben. Ich wünsche dem Kreisschützenfest in Boke viele gut gelaunte Besucher, denn ich merke das Beisammensein tut den Menschen gut“, lobte Landrat Christoph Rüther die Geduld der Boker.

Rund 7000 Aktive und zehntausende Besucher werden zum großen Festumzug am Sonntag, 4. September, in Boke erwartet. „Die Schützen erwartet ein Fest der kurzen Wege und vor allem ohne Berge auf der Festumzugsstrecke“, so Oberst Heinz Hennemeier mit einem Augenzwinkern.

24 der 50 Schützenvereine des Kreisschützenbundes Büren werden in Boke schießberechtigt sein. Acht Vereine haben noch nie das Kreisschützenfest ausgerichtet. „Ich habe schon gehört, dass in verschiedenen Vereinen von Königspaaren und Vorständen über die Ausrichtung des KSF 2023 diskutiert wurde. Wir freuen uns auf vier schöne Tage in Boke“, brachte es der Geschäftsführer des Kreisschützenbundes, Frank Wengenmaier, auf den Punkt. „Wir wissen das Fest bei den Bokern in sehr guten Händen“, machte auch Kreisschützenoberst Reinhard Mattern deutlich.

Vogel wiegt acht Kilogramm

Für das 63. Schützenfest sind die Vorbereitungen sehr weit fortgeschritten und auf einem guten Weg.  Auch der rund acht Kilogramm schwere Vogel für das Vogelschießen ist bereits fertig. Andreas Vogt baut den Vogel seit 1992. Zuvor hatte sein Vater Fritz Vogt schon seit 1966 für das mächtige Ziel des Kreiskönigsschießens gesorgt. Auch die Boker haben in den letzten drei Jahren die Hände nicht in den Schoß gelegt, sondern fleißig am Konzept gearbeitet. Oberst Heinz Hennemeier berichtete, dass statt der sonst zum KSF üblichen sechs Zelte dieses Mal sieben Zelte mit einer Gesamtfläche von 7250 Quadratmetern aufgestellt werden. Neben den 50 Schützenvereinen aus dem Altkreis Büren werden auch alle Schützenbruderschaften des Delbrücker Landes eingeladen.

Für den Zeltaufbau eine Woche einkalkuliert

„Insgesamt stehen 6968 Stühle im Zelt bereit“, sagte Hennemeier. Neben dem Festplatz mit einer Größe von 51.300 Quadratmetern stehen fünf Parkplätze mit einer Fläche von 123.700 Quadratmetern sowie 2000 Fahrradstellplätze zur Verfügung. Der Aufbau der Festzelte wird etwa eine Woche vor dem Fest beginnen.

Das Kreisschützenfest startet am Freitagabend mit der KSF-Party. Stargast wird Mallorca-Stimmungsmacher Peter Wackel sein. Karten sind erstmals auch online unter www.ksf2022.de erhältlich. Außerdem bietet die Volksbank Eintrittskarten zum Preis von acht Euro im Vorverkauf an. Neben den bekannten Shuttle-Bus aus dem Altkreis Büren werden auch zwei Shuttle-Busse das Delbrücker Land an das Kreisschützenfestgelände anbinden. „Die Jugenddisco ist ein wichtiger Bestandteil des Kreisschützenfestes. Wir müssen den jungen Erwachsenen auch etwas bieten“, betonte Heinz Hennemeier.

Heimatnachmittag am KSF-Samstag

Am Samstag wird der Heimatnachmittag im Mittelpunkt stehen. „Hier haben wir ein ganz besonderes Programm vorbereitet, das es in dieser Form noch nie bei einem KSF gegeben hat“, so Hennemeier. Der Eintritt wird fünf Euro betragen. Alle, die Uniform oder als Hofstaat einheitliche Shirts tragen, haben freien Eintritt. Die Umzugsstrecke am Samstag wird 2,4 Kilometer lang sein. Der sonntägliche Festzug wird etwas länger ausfallen: Die 2,9 Kilometer lange Strecke führt auch die Siedlungsbereiche Bokes.

Ein großes Lob für die Ausrichter hatte auch Delbrücks Bürgermeister Werner Peitz parat: „Die Zusammenarbeit war immer konstruktiv, vertrauensvoll und stets freundlich.“

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