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Umgestalteter Delbrücker Kirchplatz offiziell wiedereröffnet

»Ein illuminiertes Kleinod«

Delbrück (WB/mobl). Die Bauarbeiter haben schon lange das Feld geräumt, die Renovierung des Delbrücker Kirchplatzes ist abgeschlossen. Gestern wurde er dann auch offiziell gesegnet und wiedereröffnet: »Manche Dinge dauern eben ein wenig länger, auch ›bei Kirchens‹«, schmunzelte Pastor Bernd Haase.

Diakon Bernhard Liekmeier, Bürgermeister Werner Peitz, Lebenshilfe-Vorsitzende Ursula Stienen als Vertreterin des »Cafés am Kirchplatz« und Pastor Bernd Haase bei der Segnung des umgestalteten Delbrücker Kirchplatzes. Foto: Meike Oblau

Er schilderte seine Wahrnehmung, dass sich der neue Kirchplatz zu einem Ort der Begegnung entwickelt habe: »Die Menschen halten sich hier gerne auf und das, was hier investiert wurde, wird gut und gerne angenommen.« Besonders die neue Illuminierung, unter anderem mit Lichtbändern im Boden, und die neu aufgestellten Sitzbänke mit dem Delbrücker Wappen seien eine Bereicherung des Platzes.

Bürgermeister Werner Peitz erläuterte, neben notwendigen Arbeiten im »Untergrund« an den Kanalnetzen sei es beim Umbau des Kirchplatzes vor allem um Barrierefreiheit gegangen: »Hier wurde jeder Stein umgedreht«, erinnerte Peitz an die aufwändigen Arbeiten und daran, dass die Planungen stets in enger Abstimmung mit der Kirchengemeinde und dem Erzbischöflichen Generalvikariat erfolgten.

Café am Kirchplatz feiert Geburtstag

Daran waren im Verlauf der Jahre gleich drei Delbrücker Pfarrer beteiligt: Die ersten Gespräche gab es seinerzeit noch mit Dr. Thomas Witt, dem dann Dirk Gresch und aktuell Bernd Haase folgten. Seit 2011 liefen die Planungen für den Umbau des Platzes rund um den schiefen Kirchturm, der jeweils zur Hälfte von der Stadt Delbrück und der Kirche bezahlt wurde. Das Ergebnis bezeichnete Werner Peitz gestern als »illuminiertes Kleinod«.

Seinen fünften Geburtstag beging am Sonntag parallel zur Segnung des Areals das »Café am Kirchplatz«, eine Einrichtung der Lebenshilfe Paderborn, in der Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam arbeiten. Ursula Stienen, Vorsitzende des Kreisverbandes der Lebenshilfe, sagte, Inklusion finde nicht nur in Schulen statt: »Sie bedeutet auch Teilhaben am Arbeitsleben, und das gelingt hier bei uns im Café sehr gut. Wir sind stolz auf unsere Mitarbeiter.« Wie schon vor fünf Jahren bei der Eröffnung spielten auch diesmal wieder die Westfälischen Knopfmusikanten muntere Akkordeonmusik zur Unterhaltung.

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