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Freiwilliges Soziales Jahr: Stadtsportverband weist auf aktuelle Bewerbungsphase hin

FSJler nehmen es in Delbrück auch sportlich

Delbrück

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) im Sport in Delbrück sei eine Erfolgsgeschichte. „Vor etwas mehr als zehn Jahren war der FC Westerloh-Lippling (FCW) mit der Ausschreibung der ersten Stelle in Delbrück Pionier“, blickt der heimische Stadtsportverband zurück und weist darauf hin, dass momentan die Bewerbungsphase für 2022/2023 läuft.

Stadtsportverbandsvorsitzender Bernhard Hoppe-Biermeyer und FSJ-Betreuerin Ulrike Pannenberg bilden mit Janis Rabsch, Henrik Schweier, Linnéa Kläsener, Jasmin Plass, Malin Hilker, Johanna Sandbothe und Paula Eisenbrecher (von links) in Delbrück eine der größten FSJ-Einsatzstellen im Sport in Nordrhein-Westfalen. Foto: Stadtsportverband Delbrück

Zuletzt konnte der Stadtsportverband Delbrück nach eigenen Angaben sieben FSJ-Stellen besetzen. Für ganz Nordrhein-Westfalen gebe es pro Jahr nur 300 FSJ-Stellen im Sport.

Ob beim hiesigen Stadtsportverband alle Stellen besetzt werden können, hängt davon ab, ob schnell genügend geeignete Bewerber oder Bewerberinnen gefunden werden. Denn die 300 Stellen in NRW werden in der Reihenfolge der von den Einsatzstellen vergebenen Zusagen vergeben.

Bernhard Hoppe-Biermeyer, Vorsitzender des Stadtsportverbandes Delbrück, geht nach den Erfahrungen der Vorjahre davon aus, dass Ende April/Anfang Mai alle 300 Stellen in NRW besetzt sein werden. „Und weil wir ein sehr abwechslungsreiches Aufgabenfeld haben, in dem die jungen Freiwilligen auch schnell viel Verantwortung übernehmen und viel lernen, bin ich ganz zuversichtlich, bis dahin unsere Stellen besetzen zu können“, erwartet der Vorsitzende.

Betreut werden die Freiwilligen in Delbrück von Ulrike Pannenberg, die beim FCW den Freiwilligendienst aufbaute und jetzt für den Stadtsportverband weiterführt. Eingesetzt werden die Freiwilligen, die ein Taschengeld von etwas mehr als 300 Euro bekommen, aktuell in sechs Sportvereinen, vier Grundschulen und in der Gesamtschule Delbrück. Sie helfen außerdem bei der Schwimmausbildung im Hallenbad mit. „Durch die Freiwilligendienstleistenden verfügen wir über einen Pool an ausgebildeten Übungsleitern, die dann Sportangebote machen, wenn ehrenamtliche Übungsleiter das nicht können, nämlich morgens und nachmittags“, erklärt Hoppe-Biermeyer. Und Ulrike Pannenberg ergänzt: „Weil die Schulen über die Jahre mehr und mehr in den Ganztag gingen, fehlte den Sportvereinen oft der Nachwuchs. Mit dem FSJ schaffen wir den Brückenschlag zwischen Schulen und Sportvereinen.“

Für sich erkannt hat das auch der Delbrücker SC, der zusätzlich aktuell vier weitere FSJler beschäftigt. Weil die meisten Sportvereine keine eigene Betreuung für die jungen Freiwilligen gewährleisten können, bietet der Stadtsportverband das als Dienstleistung für die Sportvereine in Delbrück und auf Anfrage auch schon mal für Sportvereine außerhalb Delbrücks an.

Und die FSJler aus Delbrück übernehmen auch überregional Verantwortung: Paula Eisenbrecher ist aktuell FSJ-Sprecherin für die Region Hochstift-Lippe und Johanna Sandbothe sogar FSJ-Landessprecherin.

Wer mehr über ein Freiwilliges Soziales Jahr im Stadtsportverband Delbrück wissen oder sich bewerben will, kann sich an Ulrike Pannenberg wenden, per E-Mail zu erreichen unter ulrike.pannenberg@stadtsportverband-delbrueck.de.

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