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Archäologe blickt in die Vergangenheit

Hans Otto Pollmann begutachtet Steinzeitsammlung in Delbrück

Delbrück-Westenholz

Der bekannte Archäologe und Paläontologe (Steinzeitforscher) Dr. Hans Otto Pollmann, kam nach Ostenland, um die Steinzeitsammlung Österdiekhoff vor seiner Versetzung in den Ruhestand noch einmal in Augenschein zu nehmen.

Gern nahm Dr. Hans-Otto Pollman ( links ), hier mit Krimiautor Willi Austenfeld den Steinzeitkrimi "Der Tote in der Heimatstube" mit in den wohlverdienten Ruhestand Foto: W. Austenfeld

Dr. Pollmann, Archäologe des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, Außenstelle Bielefeld, war auch Grabungsleiter in Warburg-Hohenwepel, wo ein bedeutendes Gräberfeld aus der Jungsteinzeit freigelegt wurde.

5000 Jahre alt

Die in Ostwestfalen einmalige Sammlung im Heimatmuseum Ostenland hat auch große wissenschaftliche Bedeutung. Die versteinerten Objekte, Ammoniten, Trilobiten am Anfang des Lebens aus der Urzeit, Hirschgeweihe und Mammutzähne aus der Jungsteinzeit (Eiszeit), sowie die Urnen der Vorfahren im Delbrücker Land aus der Bronzezeit (etwa 3000 v. Chr.) sind für Archäologen von besonderer Bedeutung. Damit Objekte aus der Sammlung nicht unbeachtet bleiben, obwohl sie wertvoll für eine genaue wissenschaftliche Bewertung sind, schaute sich Dr. Pollmann noch einmal die Exponate aus der Vergangenheit an.

Wer sich auch als Laie einmal die umfangreiche Sammlung Österdiekhoff im Heimatmuseum anschauen möchte, kann sich jederzeit unter [email protected] melden. Auch Gruppen sowie Kinder sind willkommen, in die Steinzeit einzutauchen.

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