1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Owl
  4. >
  5. Delbrueck
  6. >
  7. In Delbrück entstehen 109 Bauplätze

  8. >

Arbeiten Am Lerchenweg gehen gut voran - Grundstücksvergabe Anfang 2021

In Delbrück entstehen 109 Bauplätze

Delbrück (WB). Am westlichen Stadtrand von Delbrück schreiten die Erschließungsarbeiten für das größte einzelne Baugebiet, das die Stadt seit 1975 jemals ausgewiesen hat, weiter zügig voran. Ende vergangenen Jahres waren die Erschließungsarbeiten im Baugebiet „Lerchenweg“ gestartet. Insgesamt 109 Bauplätze sollen im Westen der Kernstadt entstehen.

Bürgermeister Werner Peitz (vorne) und Olaf Merschmann, Fachbereichsleiter Tiefbau der Stadt Delbrück, vor einem Kanalabschnitt im Baugebiet „Lerchenweg“. Laut Planungen soll wahrscheinlich im Juli 2021 mit dem Bau des ersten Hauses begonnen werden.

Derzeit laufen die Bauarbeiten am Regen- und Schmutzwasserkanal sowie die Vorbereitungen für die Baustraße mit provisorischen Gehwegen für das Teilstück Lerchenweg auf Hochtouren. Diese Maßnahmen sollen laut Stadt rund 2,4 Millionen Euro kosten. Die fristgerechte Fertigstellung wird für Mitte September 2020 erwartet.

Nach Angaben der Stadt kann parallel dazu voraussichtlich von August an mit dem Verlegen der Versorgungsleistungen, darunter Wasserleitungen, begonnen werden, „so dass dann Ende des Jahres die Baustraßen im Baugebiet selbst ausgeschrieben werden und mit einer Fertigstellung dieser bis spätestens Juni 2021 zu rechnen ist“, berichten Bürgermeister Werner Peitz sowie der Leiter des Fachbereichs Tiefbau, Olaf Merschm­ann. Die Grundstücksvergabe ist für das erste Quartal 2021 geplant. Mit dem Bau des ersten Hauses soll wahrscheinlich im Juli 2021 begonnen werden.

Neue Unterführung an B 64

Um die große Neubausiedlung an das Straßennetz anzubinden, wird die Bundesstraße 64 untertunnelt. Ursprünglich sollte dort ein Kreisverkehr entstehen. Dieser wurde aber seitens des zuständigen Landesbetriebes Straßenbau NRW nicht genehmigt. Die Ausschreibung für die Unterführung erfolgt in Kürze. Um die Baustelle einzurichten, wird voraussichtlich in diesem Jahr noch die so genannte Baustellenumfahrung der B 64 hergestellt, so dass die Unterführung Anfang 2021 gebaut und bis September 2021 abgeschlossen werden kann. Für dieses Bauwerk inklusive Umfahrung sind rund 1,65 Millionen Euro veranschlagt.

Nach Fertigstellung des Brückenbauwerks sollen dort Lärmschutzwände auf beiden Seiten der B 64 zukünftig für weniger Krach sorgen. Parallel werden die Straßenbauarbeiten an der Unterführung durchgeführt. Hier entstehen neben der Fahrbahn barrierefreie Fußwege über Rampen und separat geführte Radwege sowie eine Treppenanlage. Zur optimalen Verkehrsanbindung entsteht weiterhin ein Minikreisverkehr an der Rietberger Straße mit Zebrastreifen in Höhe Hubertusstraße. Insgesamt sind hierfür weitere 750.000 Euro eingeplant worden.

Startseite
ANZEIGE