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Ein Urgestein der Feuerwehr wurde in die Alters- und Ehrenabteilung überstellt

Löschzug Bentfeld zieht Bilanz eines relativ ruhigen Jahres

Delbrück-Bentfeld

Technische Hilfeleistungen und Gefahrstoffeinsätze bildeten die Arbeitsschwerpunkte des Löschzuges Bentfeld im vergangenen Jahr. 36 Einsätze und 705 Einsatzstunden wurden geleistet, knapp 500 Stunden weniger als im Jahr zuvor.

Von Axel Langer

Der scheidende Fachbereichsleiter Werner Mattiza (von links) und Bürgermeister Werner Peitz beglückwünschten Josef Meinard, Andreas Korsikowski, Ferdinand Nettelnbreker, Tobias Lenzmeier und Rainer Brockmeier zu ihren Dienstjubiläen. Glückwünsche gab es auch von Wehrführer Johannes Grothoff und dem neuen stellvertretenden Wehrführer Heinz Noje.Marcel Niggemeier (von links) wurde zum Gerätewart des Löschzuges Bentfeld ernannt, Stefan Peitz wird auch weiterhin das Amt des Zugführers bekleiden. Mario Lenzmeier bleibt stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins. Neuer Hauptbrandmeister ist Marvin Müller, während Meinolf Neiske in die Ehrenabteilung verabschiedet wurde. Claudia Löseke ist neue Oberbrandmeisterin und Tobias Lenzmeier neuer Kassierer des Fördervereins. Foto: Axel LangerAxel Langer

„Eine Folge der Coronabeschränkungen“, betonten Marvin Müller und Moritz Zwingmann in ihrem Jahresbericht. Der Löschzug Bentfeld zählt 47 Aktive. 798 Stunden wurden in Aus- und Weiterbildung investiert sowie 935 Stunden bei Übungsabenden verbracht. Im Vergleich zu 2020 hat sich der Ausbildungsanteil nahezu verdoppelt. Tatkräftig packten die Feuerwehrleute auch bei der Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses an. Im Übergangsbereich zum Dorfhaus entstanden sanitäre Anlagen.

Der Leiter der Feuerwehr, Johannes Grothoff, dankte den Bentfelder Feuerwehrleuten: „Eure Alarm- und Ausrückezeiten sind unglaublich.“ Lobende Worte fand Grothoff auch für den Bau des Dorfhauses und die damit verbundene Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses. „Ein Neubau wäre sicher größer und heller geworden, aber wann wäre das realisiert worden? Ich denke, in den nächsten zehn Jahren nicht. Mit dem Dorfhaus und neuen sanitären Anlagen ist ein Optimum für Bentfeld, Feuerwehr und Dorfgemeinschaft entstanden“, so Grothoff. Lobende Worte fand auch Fabian Ewers, der Vorsitzende des Heimatvereins.

Die Fortbildungsstunden schlagen sich auch in Beförderungen nieder: Wehrführer Johannes Grothoff konnte Marvin Müller und Philip Millner zu Hauptbrandmeistern befördern. Claudia Löseke ist neue Oberbrandmeisterin, Patrick Brockmeier Brandmeister. Raphael Kleine, Niklas Kleine und Marvin Gerken wurden zu Oberfeuerwehrmännern befördert. Gerätewart wurde Marcel Niggemeier und Stefan Peitz erneut zum Löschzugführer ernannt.

Für 60-jährige Mitgliedschaft wurde Ferdinand Nettelnbreker mit dem Sonderzeichen des Landes NRW in Gold geehrt. Das Feuerwehrehrenzeichen des Landes NRW in Gold erhielten Rainer Brockmeier und Josef Meinard, die beide seit 35 Jahren in den Reihen der Feuerwehr aktiv sind. Das Feuerwehrehrenzeichen in Silber für 25 Dienstjahre erhielten Andreas Korsikowski und Tobias Lenzmeier.

Ein Vorbild für die Feuerwehr verabschiedete Johannes Grothoff aus dem aktiven Dienst: Meinolf Neiske wurde in die Alters- und Ehrenabteilung überstellt. 1978 trat Meinolf Neiske in die Feuerwehr ein, er war seit 1988 Kassierer des Löschzuges sowie 22 Jahre beim Stadtverband. Seit 2010 war er stellvertretender Gruppenführer und beim Aufbau des Wasserrettungszuges sowie der Gewässerbeschilderung mit Notfalltafeln beteiligt. Außerdem ist Meinolf Neiske ältester Atemschutzgeräteträger im Kreisgebiet. „Noch wenige Wochen vor Ende der aktiven Dienstzeit hat er sich der Prüfung gestellt“, lobte Johannes Grothoff.

Bei den Wahlen zum Vorstand des Fördervereins wurde Mario Lenzmeier als stellvertretender Vorsitzender bestätigt. Das Kassierer-Amt übernimmt Tobias Lenzmeier von Meinolf Neiske.

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