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Grundsteinlegung 2002: Festhochamt und Sakramentsprozession an Christi Himmelfahrt

Marienkapelle in Ostenland feiert 20-Jähriges

Delbrück-Ostenland

Vor 20 Jahren wurde der Grundstein für die Marienkapelle in Ostenland gelegt. An dieses Ereignis soll an diesem Donnerstag, Christi Himmelfahrt, mit einem Festhochamt und anschließender Sakramentsprozession erinnert werden.

Die Marienkapelle wurde nach Plänen des Architekten Ulrich Münsterteicher im Fachwerkstil erbaut.

Der kürzlich verstorbene Ortsheimatpfleger Willi Österdiekhoff und Werl-Wallfahrer Stefan Stüker waren die treibenden Kräfte zum Kapellenbau, unterstützt von Pastor Hubert Poschmann und dem damaligen Vorsitzenden des Heimatvereins Willi Austenfeld. Am 13. April 2002 wurde der Grundstein für die Kapelle gelegt, die nach Plänen des Architekten Ulrich Münsterteicher im Fachwerkstil errichtet wurde. Nach einer Andacht in der Pfarrkirche ging es mit vielen Ostenländern, allen Vereinen und den Werl-Wallfahrern in einer Prozession zur Grundsteinlegung zur Horsthöfe. Das Baugrundstück stellte die Familie Protte zur Verfügung.

Geldspenden, Sachspenden und natürlich Arbeitseinsätze vieler Ostenländer ermöglichten die Bauarbeiten. Innerhalb eines halben Jahres konnte so die Kapelle in Trägerschaft des Heimatvereins fertiggestellt werden. Am 12. Oktober 2002 wurde unter großer Anteilnahme vieler Gläubiger die Einweihung der Kapelle von Pastor Hubert Poschmann und Pater Georg Meier vorgenommen, die nun offiziell der Gottesmutter Maria – Mariä Heimsuchung gewidmet wurde. Eine aus Holz gefertigte Statue – Maria mit dem Jesuskind – wurde von dem bekannten Holzschnitzer Oliver Daniel aus Westenholz nach dem Vorbild der Werler Gottesmutter gefertigt.

Täglich geöffnet

Die Kapelle ist täglich geöffnet und lädt Besucher ein, um innezuhalten oder ein kurzes Gebet zu sprechen. Radfahrer und auch ganze Besuchergruppen halten Einkehr. Jeden Mittwoch und Donnerstag ab 8.15 Uhr wird der Rosenkranz gebetet.

An Christi Himmelfahrt findet um 9 Uhr in der Ostenländer Pfarrkirche ein Festhochamt mit anschließender Sakramentsprozession zu Beringmeiers Heiligenhäuschen statt. Die Vereine nehmen mit Fahnen und Bannerträgern teil. Der Abschluss der Prozession erfolgt in diesem Jahr zum Andenken an den Kapellenbau vor 20 Jahren in der Marienkapelle. Dazu sind alle Gläubigen der Gemeinde, insbesondere aber auch die Werl-Wallfahrer, eingeladen.

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