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Löscharbeiten in Delbrücker Ortsteil Ostenland sehr aufwendig – Feuerwehr richtet Pendelverkehr für Wasserversorgung ein

Mit Stroh beladener Anhänger gerät in Brand

Delbrück-Ostenland

Am Samstagvormittag wurden um 9.58 Uhr der komplette Löschzug Ostenland sowie eine Gruppe des Löschzugs in den Hakenweg zwischen den Delbrücker Ortsteilen Ostenland und Lippling alarmiert. Der gemeldete Fahrzeugbrand entpuppte sich bei Eintreffen der ersten Kräfte als ein in Vollbrand stehender landwirtschaftlicher Anhänger, der mit Strohballen beladen war.

Von Axel Langer 

Zu einem brennenden und mit Stroh beladenen Anhänger wurden am Samstagvormittag Feuerwehrkräfte zweier Löschzüge alarmiert. Gut zwei Stunden benötigten die Feuerwehrleute, um den Brand in der Feldflur zwischen Ostenland und Lippling zu löschen. Foto: Feuerwehr Ostenland

Unverzüglich nahmen die Feuerwehrkräfte die Brandbekämpfung auf, die sich als sehr langwierig erwies.

Um ausreichend Löschwasser an die Einsatzstelle abseits der Dörfer zu bekommen, wurde ein Pendelverkehr über eine Strecke von rund drei Kilometern eingerichtet, um so die Wasserversorgung vom nächstgelegenen Hydranten sicherzustellen.

Mit Hilfe eines Schleppers wurde das Stroh vom Anhänger auf eine angrenzende Wiese geladen und weiträumig auseinandergezogen.

Insgesamt drei Trupps rückten unter umluftunabhängigem Atemschutz gegen den Brandherd vor. „Brennendes Stroh zu löschen ist immer eine langwierige Geschichte“, erklärt Ostenlands Löschzugführer Peter Bathe. Dies sollte sich auch dieses Mal bewahrheiten: Gut zwei Stunden waren die Einsatzkräfte vor Ort bis auch die letzten Glutnester abgelöscht waren.

Verletzt wurde bei dem Einsatz glücklicherweise niemand. An dem Anhänger entstand durch den Brand ein wirtschaftlicher Totalschaden.

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