1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. OWL
  4. >
  5. Delbrück
  6. >
  7. Ostenlands Heinz-Josef Gerling – ein Schütze mit Leib und Seele

  8. >

Hohe Auszeichnungen am letzten Tag des Schützenfestes verliehen

Ostenlands Heinz-Josef Gerling – ein Schütze mit Leib und Seele

Delbrück-Ostenland

Die Ehrung von Heinz-Josef Gerling mit dem Schulterband zum St.-Sebastianus-Ehrenkreuz war der Höhepunkt des abschließenden Ostenländer Schützenfesttages.

Von Axel Langer

Heinz-Josef Gerling (von links) erhielt das Schulterband zum St.-Stebastianus-Ehrenkreuz, Johannes Werner, Josef Bentler, Hartwig Hansjürgens und Christoph Heinrichsrüscher wurden mit dem hohen Bruderschaftsorden geehrt und Hubert Witte mit dem Bataillonsverdienstorden in Gold. Zu den ersten Gratulanten gehörten (hinten von links): Der stellvertretenden Bundesmeister Walter Finke, der stellvertretende Bezirksbundesmeister Jürgen Bochnig, Oberst Markus Sandbothe und Oberstleutnant Mike Witte. Foto: Axel Langer

Oberst Markus Sandbothe konnte zum Schützenfrühstück zahlreiche Schützen und Ehrengäste begrüßen. „Es ist ein schönes Bild, so viele Schützen, Musiker und Gäste zu sehen“, war Markus Sandbothe die Vorfreude auf ein paar überraschte Schützen anzumerken.

Schließlich war es der stellvertretende Bundesmeister Walter Finke, der Heinz-Josef Gerling das Schulterband überreichte. „Mit Heinz-Josef Gerling zeichnen wir einen Schützenbruder aus, der sich über Jahrzehnte mit Leib und Seele in der Ostenländer Schützenbruderschaft eingebracht hat“, so Walter Finke in der Laudatio über den 1973 im Alter von 19 Jahren eingetretenen Schützenbruder. Über die Jahre hinweg war Heinz-Josef Gerling Ansprechpartner für alle Schützen, egal welchen Alters oder welchen Ranges. „Wir ehren einen Helfer, wenn Arbeit da ist, einen Zuhörer, wenn es mal Sorgen gibt und einen Mahner im Guten, wenn eine feste Meinung gefragt ist“, betonte Finke. 1982 wurde Gerling zum Schriftführer der Western-Kompanie gewählt. 1987 wurde er zum Kompaniechef der Western-Kompanie gewählt. Bis 2012 lenkte er 25 Jahre die Geschicke seiner Western-Kompanie mit viel Erfolg. Heidefest oder Kompanieausflüge trugen seine Handschrift. Beim Bau der Jugend- und Lagerräume packte er mit an, organisierte den Informationspunkt zu den Bundesjungschützentagen und gehört bis heute zum Organisationsteam der Maigala.

Seit mehr als 52 Jahren engagiert sich Ehrenhauptmann Hubert Witte für die Schützen. „Hubert Witte blickt seit Beginn seiner Mitgliedschaft im Jahr 1970 auf ein äußerst aktives Schützenleben zurück“, sagte Sandbothe und bat Hubert Witte zu sich auf die Bühne. „Hubert Witte war über 30 Jahre ein ständiger Begleiter der Schützenfahne. Mit seinem Einsatz in den vergangenen 38 Jahren für unsere Ideale Glaube, Sitte und Heimat gilt er als besonderer Schützenbruder“ – mit diesen Worten überreichte der Oberst den Bataillonsverdienstorden in Gold an Hubert Witte.

Hilfe für kranken Schützenbruder

Zudem wurden gleich vier Schützen mit dem Hohen Bruderschaftsorden geehrt. Seit 34 Jahren ist Christoph Heinrichsrüscher Mitglied der Schützen. Von 1993 bis 2002 war er Fahnenoffizier der Jungschützen. Von 1996 bis 2012 gehörte er dem Mühlensenner Kompanievorstand an. Bei vielen Projekten der Schützen, aber auch im Dorf war er hilfreich zur Hand. Seit 2007 ist er Fahnenoffizier des Bataillons. 2014 übernahm er Verantwortung als Fähnrich. Auf 57-jährige Mitgliedschaft kann inzwischen Josef Bentler zurückblicken. Als Musiker des Musikvereins Cäcilia ist er bei vielen Veranstaltungen und den Auftritten nicht wegzudenken. „Sein Engagement ging stets über das Pflichtprogramm hinaus. Außerdem stellt er sein handwerkliches Geschick gern in den Dienst verschiedener Bauprojekte“, so der stellvertretende Bezirksbundesmeister Jürgen Bochnig.

Zwei weitere Geehrte kommen aus den Reihen des Tambourcorps. So ist Hartwig Hansjürgens seit Gründung des Tambourcorps 1974 dessen Mitglied. Von 1985 bis 2020 schwang er den Tambourstab. Auch die Ämter als stellvertretender Kassierer und des stellvertretenden Vorsitzenden wurden von ihm über Jahre bekleidet. „Ohne Hartwig Hansjürgens ist kein Zapfenstreich, kein Schützenfest und kein Frühschoppen vorstellbar“, unterstrich Jürgen Bochnig. Diesem Engagement steht auch Johannes Werner in nichts nach. 20 Jahre war er bis 2001 Vorsitzender des Tambourcorps. „Hinter den gekonnten Klängen verbarg sich viel Arbeit und viele Übungsstunden. Außerdem lag Johannes Werner die Nachwuchsarbeit am Herzen“, betonte der stellvertretende Bezirksbundesmeister. Von tosendem Applaus wurden die Ehrungen der Aktivposten begleitet.

Startseite
ANZEIGE