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58-Jährige wechselt nach mehr als acht Jahren in den Kirchenkreis Soest-Arnsberg

Pfarrerin Claudia Hempert-Hartmann sagt Delbrück „Lebe wohl“

Delbrück

Claudia Hempert-Hartmann (58), Pfarrerin in der 2. Pfarrstelle der Evangelischen Kirchengemeinde Delbrück, wird am Sonntag, 19. Juni, im Gottesdienst um 10.30 Uhr in der Segenskirche in Delbrück durch Superintendent Volker Neuhoff von ihrem Dienstauftrag entpflichtet. Zum 1. Juli tritt sie eine Kreispfarrstelle des Kirchenkreises Soest-Arnsberg an und wird vor allem in der Kirchengemeinde Lippstadt tätig sein.

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Claudia Hempert-Hartmann wechselt aus Delbrück in den Kirchenkreis Soest-Arnsberg. Foto: Evangelische Kirchengemeinde Delbrück

An den Gottesdienst schließt sich ein Empfang im Gemeindehaus an. Für den Gottesdienst wird gebeten, die Mund-Nase-Masken zu tragen.

Seit November 2013 war Claudia Hempert-Hartmann, die in Hamm/Westfalen geboren und aufgewachsen ist, Gemeindepfarrerin in Delbrück. Nach dem Studium der Evangelischen Theologie in Neuendettelsau, Bonn, Heidelberg und Marburg war sie im Vikariat in Erwitte und anschließend in verschiedenen Aufgabenfeldern im Kirchenkreis Soest tätig.

Sie werde die Zeit in Delbrück in guter Erinnerung behalten, sagt die Pfarrerin. „Ich durfte viele Ideen umsetzen und fand Unterstützer und Unterstützerinnen, wie eine zuverlässige Gruppe von Teamerinnen und Teamern in der Konfirmandenarbeit, leckere frisch gekochte Mittagessen von Eltern an den Konfi-Samstagen, kreative und fröhliche Kindergottesdienste, aufmerksame Gottesdienst-Mitfeiernde, jazzbegeisterte Kirchenmusikerinnen und -musiker und viele mehr“, blickt Hempert-Hartmann zurück.

Sanierung des Gemeindezentrums war eine besondere Herausforderung

In den zurückliegenden acht Jahren und acht Monaten habe sie rund 300 Konfirmandinnen und Konfirmanden und ihre Familien begleitet. „Mir war wichtig, die jungen Menschen mit den guten Glaubensinhalten bekannt zu machen und mit ihnen gemeinsam auf Konfi-Fahrten und bei generationsübergreifenden Gottesdiensten den Glauben mit Leben zu füllen“, betont die Pfarrerin. Besonders erinnert sie sich an die Gartenkonfirmationen, die in der Corona-Pandemie „mit großartiger Unterstützung der Presbyterinnen und Presbyter“ bei den einzelnen Familien gefeiert werden konnten.

Eine besondere Herausforderung und mit viel Arbeit und Mühen verbunden sei die Sanierung des Gemeindezentrums Segenskirche in den Jahren 2017/2018 gewesen. Gerne denkt Hempert-Hartmann an das schöne Eröffnungsfest zu Christi Himmelfahrt 2018 zurück. „Nach wie vor betrete ich das Gebäude mit Freude“, erklärt die Pfarrerin und dankt der katholischen Kirchengemeinde für die unterstützende Gastfreundschaft während der Sanierungsphase. An Lösungen, wie die Arbeit in der Evangelischen Kirchengemeinde Delbrück zukünftig aufgeteilt wird, werde zurzeit noch gearbeitet, erklärt Gemeindepfarrerin Gabriele Hische.

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