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Stadt Delbrück greift am Alten Markt ein – auch am Brunnen wird nachgebessert

Pflanzkübel verhindern wildes Parken

Delbrück (WB/mobl). Nach Kritik an der Umgestaltung des Alten Marktes und zusätzlichen technischen Schwierigkeiten am neuen Brunnen bessert die Stadt Delbrück jetzt nach. Wildes Parken soll durch neu aufgestellte Pflanzkübel unterbunden werden. Der Brunnen war zuletzt übergelaufen, weil Laub die Abflüsse verstopft hatte. Um Abhilfe zu schaffen, sollen hier jetzt weitere Gitter an den Abflüssen eingebaut werden, sagte Bürgermeister Werner Peitz gegenüber dem WV.

Neu aufgestellte Pflanzkübel sollen verhindern, dass am Alten Markt außerhalb der markierten Parkbuchten geparkt wird. Im Frühjahr wird dort zudem noch ein Baum gepflanzt. Foto: Meike Oblau

Am 3. Oktober war der Alte Markt nach der Umgestaltung feierlich eröffnet worden . Schon wenige Tage später hatte sich Anwohnerin Margarethe Brautmeier-Brenken, der auch Teile der Flächen am Alten Markt gehören, dieser Zeitung gegenüber darüber beklagt, dass Autofahrer permanent auch außerhalb der fünf markierten Parkplätze parken.

Im Frühjahr werden noch Bäume gepflanzt

Das versucht die Stadt Delbrück jetzt durch neu aufgestellte Blumenkübel zu unterbinden. »Die haben wir zunächst vorübergehend dort aufgestellt, damit sich das falsche Parkverhalten dort gar nicht erst einschleicht«, sagt Bürgermeister Werner Peitz. Im Frühjahr würden zudem noch Bäume in die bereits vorbereiteten Mulden gepflanzt. »Auf Poller und Ketten als Absperrung wollen wir eigentlich bewusst verzichten, um den Platz offen und barrierefrei zu halten«, so der Bürgermeister. Zudem würden in den kommenden Tagen auch wieder Schilder aufgestellt, die deutlich darauf hinweisen, dass nur in den markierten Parkbuchten geparkt werden darf – und wie lange.

Technische Schwierigkeiten am neuen Brunnen

Ein weiteres Problem hat sich in den vergangenen Tagen am neu gebauten Brunnen gezeigt – der ist nämlich zuletzt ungeplant »über die Ufer getreten«. Das liege vor allem an großen Laubblättern, die jetzt im Herbst im Brunnen landen und dann von der Technik vor die Abflussgitter gesaugt werde. Diese Abflüsse würden dann durch die Blätter verstopft, erklärt Werner Peitz: »Gleichzeitig wird der Technik dann gemeldet, dass zu wenig Wasser im Brunnen sei, es wird automatisch Wasser nachgepumpt und dann läuft der Brunnen über.« Am Donnerstag habe aber ein Ortstermin stattgefunden und das Problem solle zeitnah gelöst werden: »Wir werden zusätzliche Gitter einbauen lassen, die verhindern sollen, dass sich Laub vor der Absaugung festsetzt«, so Peitz.

In den nächsten Tagen soll auch die alte Stele wieder in den Brunnen integriert werden. Auch Papierkörbe und Spielgeräte werden am Alten Markt noch aufgestellt. Ebenfalls noch nicht ganz fertig ist nach wie vor die Umgestaltung der angrenzenden Graf-Sporck-Straße, die derzeit noch gesperrt ist.

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