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Kreis Paderborn sieht an der Anreppener Straße keinen Handlungsbedarf: Unfalllage ist „absolut unauffällig“

Radwegeführung in Anreppen bleibt, wie sie ist

Delbrück-Anreppen...

Eine Änderung der Radwegeführung auf der Anreppener Straße (K9) in der Ortsdurchfahrt Anreppen ist nach eingehender Überprüfung durch den Kreis Paderborn und nach Gesprächen mit der Kreispolizeibehörde Paderborn „aus Sicherheitsgründen nicht erforderlich“.

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Nicht an jeder Stelle ist die Radwegeführung an der Anreppener Straße übersichtlich. Dennoch bleibt sie unverändert Foto: Axel Langer

Der Rat der Stadt Delbrück schloss sich in seiner jüngsten Sitzung diesem von der Stadtverwaltung vorgelegten Beschlussvorschlag an.

Wie berichtet, hatte die CDU-Fraktion auf Anregung von Fabian Maduch im vergangenen Jahr eine Überprüfung der Verkehrssicherheit für Radfahrer auf und an der Anreppener Straße beantragt. Dem hatte sich der Rat angeschlossen.

Unter anderem hatte Maduch vorgebracht: „Der Radweg aus Richtung Delbrück entlang der Anreppener Straße endet unvermittelt an der Kreuzung Drubbelstraße/Anreppener Straße etwa in Höhe des Ortseingangs. Im weiteren Verlauf verbietet ein Hinweisschild auf dem breiten Bürgersteig die weitere Nutzung für Radfahrer. Nur noch Fußgänger dürfen den Bürgersteig nutzen. Radfahrer müssen die Fahrbahn nutzen, was aufgrund der Mittelinsel nicht ungefährlich ist.“ Der Anreppener Kommunalpolitiker wies außerdem noch auf andere Stellen hin, die unübersichtlich und von der Regelung her unklar seien. Es komme deswegen zu gefährlichen Situationen – sowohl aus Richtung Delbrück kommend als auch in Richtung Delbrück.

Der Kreis als Straßenbaulastträger ist nach der anschließenden Überprüfung vor Ort und nach Informationsaustausch mit der Polizei indes zur Überzeugung gekommen, dass „aufgrund der absolut unauffälligen Unfalllage, aber auch wegen der sicheren Möglichkeit zum Einfahren beziehungsweise zum Queren der Anreppener Straße“ keine weiteren Maßnahmen erforderlich seien. Hingewiesen wurde ferner auf den vorhandenen ortsbildprägenden Baumbestand, der im Falle eines Radwegeausbaus beseitigt werden müsste.

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