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CDU beantragt 5000 Euro für die Anstellung von studentischen Assistenten

Schwimmnachhilfe für Kinder in Delbrück

Delbrück

Zunächst sorgte die Corona-Pandemie dafür, dass das Delbrücker Hallenbad geschlossen werden musste und keine Schwimmkurse stattfinden konnten. Nun hat sich die Situation durch die Schließung des Hallenbades in Hövelhof und des Freibades in Salzkotten weiter zugespitzt.

Die Schwimmkurse im Delbrücker Hallenbad sind sehr beliebt und besitzen Anziehungscharakter weit über Delbrück hinaus, so dass sich inzwischen eine Warteliste von 250 Kindern aufgebaut hat. Mit dem Projekt „Schwimmassistenz“ an den Delbrücker Grundschulen möchte die CDU die Situation entschärfen. Foto: CDU Delbrück

Hinzu kommt, dass die kleinen Schwimmkurse mit maximal zehn Kindern weit über die Grenzen Delbrücks einen guten Ruf haben. „Inzwischen haben wir eine Warteliste mit rund 250 Kindern, die im Delbrücker Hallenbad schwimmen lernen möchten. Um dem entgegenzuwirken, möchte die CDU-Fraktion an den Delbrücker Grundschulen das Projekt Schwimmassistenz ins Leben rufen“, stellte der Fraktionsvorsitzende Reinhold Hansmeier die Idee vor.

Einerseits soll so die Kapazität an Schwimmkursen erhöht werden, andererseits soll verhindert werden, dass ganze Jahrgänge nicht oder nur schlecht schwimmen können. Allerdings ist eine weitere Ausweitung der Schwimmkurse im Nachmittagsbereich nicht möglich, da die Wasserzeiten bereits komplett belegt sind. Daher möchte die CDU das Angebot der Schwimmassistenz an den Delbrücker Grundschulen schaffen. Dieses Angebot greift vor allem in den Klassen, in denen Nichtschwimmer oder sehr unsichere Schwimmer nicht am Schwimmunterricht der jeweiligen Schulklasse teilnehmen. Durch die Schwimmassistenz werden diese Kinder gesondert betreut. Die Schwimmassistenten helfen dabei, Ängste vor dem Wasser abzubauen, vermitteln Schwimmtechniken und begleiten die Grundschüler im Bewegungsraum Wasser. Dabei werden die Assistenten zusätzlich zu den Lehrkräften eingesetzt, die weiterhin für den Schwimmunterricht die Verantwortung tragen.

Für die Schwimmassistenz bieten sich die FSJ'ler des Stadtsportverbandes Delbrück an. Ein Kooperationsvertrag könnte diese Zusammenarbeit absichern. Um die Stunden der FSJ'ler zu vergüten wird ein Betrag von 5000 Euro zur Verfügung gestellt. „Nach einem Jahr sollten wir den Umfang und den Erfolg des Projektes überprüfen und dann gegebenenfalls über eine weitere Kooperation sprechen“, betont der CDU-Fraktionsvorsitzende Reinhold Hansmeier den Modellcharakter für Delbrück.

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