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Neubaukomplex an der Rietberger Straße wird im Oktober bezogen – 80 Einzelzimmer und 70 neue Arbeitsplätze

Seniorenresidenz in Delbrück wächst zügig

Delbrück

Auf dem Gelände der früheren Gärtnerei Grundmeier an der Rietberger Straße entsteht aktuell die Curavie-Seniorenresidenz Delbrück. Inzwischen befinden sich die Bauarbeiten auf der Zielgeraden.

Von Axel Langer

In knapp sechs Monaten sollen ab Mitte Oktober die ersten Bewohner in die Curavie-Seniorenresidenz einziehen. Noch sind die Handwerker auf der Baustelle an vielen Stellen aktiv. Doch die neue Einrichtungsleiterin, Laura Eggert (links) sowie Susanne Thon von der Geschäftsführung der Curavie, haben mit der Akquise von Mitarbeitern begonnen. Rund 70 neue Arbeitsplätze entstehen in der Senioreneinrichtung. Foto: Axel Langer

„Die Bauunternehmen übergeben uns das Gebäude am 1. Oktober. Wir rechnen damit, dass ab Mitte Oktober die ersten Bewohner einziehen können. Derzeit suchen wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um die rund 70 neuen Arbeitsplätze besetzen zu können“, erläutert Susanne Thon von der Geschäftsführung der Curavie.

Laura Eggert leitet die Einrichtung

Seit Anfang April steht bereits fest, dass Laura Eggert die Einrichtung mit 80 komfortablen Einzelzimmern leiten wird. Aktuell erhält das Gebäude gerade den Außenputz, auch der Innenausbau kommt zügig voran. „Schon im Vorfeld der Übergabe werden erste Möbel, die hauseigene Küche und die hauseigene Wäscherei werden eingebaut“, berichtet Laura Eggert. Ebenfalls eingebaut und installiert werden Schwesternrufanlage, Internetanschluss und die Telefonanlage, um nur Beispiele zu nennen.

Gute Erfahrungen mit schrittweisem Start

„Wir werden die Seniorenresidenz Stück für Stück hochfahren und nicht alle Zimmer auf einen Schlag belegen. So bekommen unsere Mitarbeiter eine gewisse Routine mit unseren Bewohnern, aber auch den neuen Räumlichkeiten. Mit diesem schrittweisen Start haben wir gute Erfahrungen gemacht“, erläutert Susanne Thon.

Parallel zum Start der Seniorenresidenz wird das Mitarbeiterteam bereits in der Dokumentation und dem Pflege-Handbuch geschult. „Für die umfangreiche Dokumentation erhalten die Pflegefachkräfte Tablets mit einer Sprachfunktion, so dass wir auch hier auf moderne Technik setzen“, erläutert Susanne Thon.

Vorstellungsgespräche für die Schlüsselstellen

In diesen Tagen finden die Vorstellungsgespräche für die Schlüsselstellen in der Verwaltung, der Technik sowie der Hauswirtschaft statt. Aber auch jetzt schon werden Pflegefachkräfte und Kräfte für die Betreuung, die Küche und die Wäscherei gesucht. „Für potenzielle künftige Bewohner führen wir auch bereits eine Interessenliste“, so Laura Eggert, die diese Personen vor der Eröffnung auch gezielt ansprechen wird. Die noch freien Kapazitäten werden dann nach und nach gefüllt. „Uns ist hier Qualität wichtiger als Quantität. Das Mitarbeiterteam ist beim Wohlfühlfaktor für die Bewohner der entscheidende Faktor“, sieht Susanne Thon in der Handschrift der Mitarbeiter einen ganz wichtigen Erfolgsaspekt.

Die Seniorenresidenz bietet eine vollstationäre Pflege, eine Kurzzeit- und Verhinderungspflege sowie Pflege für Menschen mit Demenz sowie Palliative Pflege. Zur Verfügung stehen 80 Einzelzimmer, die zwischen 16 und 21 Quadratmeter groß sind und über ein eigenes barrierefreies Bad verfügen. Neben wohnlichem Mobiliar stehen auch ein Notruf-System sowie Telefon, TV- und Internetanschluss zur Verfügung. Die Seniorenresidenz wird über eine eigene Küche verfügen, so dass der Mittagstisch auch für Menschen aus dem näheren Umfeld nach Voranmeldung zur Verfügung steht.

Erfahrung in der Seniorenarbeit und Einrichtungsleitung

Bei der Mitarbeiterauswahl ist die neue Einrichtungsleiterin Laura Eggert mit dabei. Die 28-Jährige hat Soziale Arbeit studiert und verfügt bereits über viel Erfahrung in der Seniorenarbeit und auch in der Einrichtungsleitung. „Schon als Schülerin habe ich mir mein Taschengeld als Servicekraft in einer Senioreneinrichtung aufgebessert“, so die in Gütersloh wohnende Laura Eggert.

Kontakt zu den Bewohnern, Gespräche mit Ärzten und Krankenhäusern, Belegungsmanagement aber auch Termine in der Öffentlichkeit sind für die Einrichtungsleiterin bekannte Größen. Sobald dies möglich ist, wird Eggert auch wieder Schul- und Berufspraktika anbieten. Doch noch steht viel Arbeit vor der Leiterin der Curavie-Seniorenresidenz. Zur Zeit kann sie einen Raum im Wohnhaus der Familie Grundmeier für Vorstellungsgespräche oder Büroarbeiten nutzen.

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