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Volksbank Delbrück-Hövelhof: Kennzahlen liegen deutlich über den Planungen

Sieben Treffer und ein Gegentor

Delbrück (WB). Zwischen Fußball und der aktuellen Wirtschaftslage gibt es mehrere Parallelen. Das stellte Jörg Horstkötter, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Delbrück-Hövelhof, jetzt aus aktuellem Anlass während der Vertreterversammlung der Volksbank fest. Seine Kernaussage: »Sich auf vergangenen Erfolgen auszuruhen, ist nicht zukunftsorientiert.«

Wechsel im Aufsichtsrat der Volksbank Delbrück-Hövelhof: Werner Bohnenpoll (3. von links) wurde nach über 20-jähriger aktiver Tätigkeit verabschiedet. Landwirtschaftsmeister Felix Pahlsmeier (4. von links) aus Boke tritt seine Nachfolge an. Es gratulierten (von links) Thomas Henkenjohann, Aufsichtsratsvorsitzender Josef Dresselhaus, Jörg Horstkötter und Rudolf Hagenbrock. Foto:

Jörg Horstkötter informierte die anwesenden Vertreterinnen und Vertreter der mehr als 17.000 Mitglieder über die derzeitige allgemeine Stimmungslage der Finanzwirtschaft. »Positive Prognosen und stabile Arbeitsmarktdaten in Deutschland werden von Unsicherheiten durch Handelsbeschränkungen getrübt. Ebenfalls tragen die geldpolitischen Maßnahmen der Europäischen Zen­tralbank zur anhaltenden Niedrigzinssituation bei, auf die man sich wohl auch mittelfristig einstellen muss. Umso mehr freut es uns, dass unsere strategischen Überlegungen zur Sicherung unserer Erträge greifen und wir aus eigener Kraft die Volksbank Delbrück-Hövelhof auch im vergangenen Jahr erfolgreich steuern konnten«, resümierte Horstkötter.

Erfolg auf ganzer Linie

Weitere Gemeinsamkeiten zwischen der deutschen Nationalelf und der Volksbank Delbrück-Hövelhof zeigte Rudolf Hagenbrock auf. Bei seinen Ausführungen zur Entwicklung der Bank im abgelaufenen Geschäftsjahr hat er das legendäre WM-Halbfinale 2014 Deutschland gegen Brasilien (7:1) mit der Entwicklung der Bank verglichen. Sieben Erfolge hob Hagenbrock besonders hervor. Ein besonderer Fokus wurde auf die Entwicklung des digitalen Angebotes gelegt. Mitglieder und Kunden standen bei mehreren Mitgliederforen im Mittelpunkt. Gemeinnützige Vereine und Institutionen vor Ort profitierten von einer neuen Höchstmarke der vergebenen Spendensumme von 135.000 Euro. Zudem kann die Bank erfolgreiche Vertriebsaktivitäten vorweisen und entwickelt sich wirtschaftlich stark. »Das Gegentor, das die Volksbank allerdings verkraften musste, resultiert aus der steigenden Regulatorik. Die dadurch gebundenen Ressourcen und erheblichen Kosten passen nicht zu den Strukturen unserer Bank«, so Hagenbrock.

Lebhafte Konjunktur und gesunde Struktur im Geschäftsgebiet

Mit Verlauf und Ergebnis des Geschäftsjahres 2017 lag die Volksbank Delbrück-Hövelhof bei der geschäftlichen Entwicklung wie auch bei den wichtigsten betriebswirtschaftlichen Kennzahlen über den Planungen. Betreutes Kreditvolumen plus 5,4 Prozent, Kundenanlagevolumen plus 13,2 Prozent und Bilanzsumme plus 5,0 Prozent – die Zahlen, die Vorstandsmitglied Thomas Henkenjohann nannte, sprechen für eine lebhafte Konjunktur und eine gesunde Struktur im Geschäftsgebiet. Auch die positive Ertragslage stellt die Bank zufrieden, unter anderem durch das starke Wertpapier- und Vermittlungsgeschäft.

Gut 2,08 Millionen Euro hat die Bank als Jahresüberschuss ausgewiesen. Der Bilanzgewinn liegt bei 1,08 Millionen. Ein Drittel davon – genauer gesagt 351.000 Euro – fließen als 4,5-prozentige Dividende zurück an die 17.612 Mitglieder (davon 241 neue Teilhaber). Das beschloss die Vertreterversammlung unter Leitung des Aufsichtsratsvorsitzenden Josef Dresselhaus ohne Gegenstimme. Ebenso einstimmig wurden der Jahresbericht festgestellt sowie Vorstand und Aufsichtsrat entlastet. Als Aufsichtsrat für weitere drei Jahre im Amt bestätigt wurde Axel Erich­landwehr.

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