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Probealarm am Donnerstagvormittag in OWL nur teilweise zu hören - Bielefeld nimmt nicht teil

Die Sirenen in Delbrück blieben still

Detmold

In ganz OWL sollten an diesem Donnerstag, 9. Juni, um 11 Uhr die Sirenen heulen. Das war aber nicht an allen Orten der Fall. Ein massives Problem gab es in Delbrück.

Symbolbild Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Dort blieben sämtliche Sirenen stumm und die Bürger mussten froh sein, dass alles nur ein Test und kein Ernstfall war. „Schuld war ein Konfigurationsproblem“, teilte Leah Laven, Pressesprecherin vom Kreis Paderborn, auf Nachfrage am Donnerstagnachmittag mit. „Die Ursache ist aber bereits gefunden und der Dienstleister mit der Reparatur beauftragt.“

Schwierigkeiten gab es auch in Altenbeken, Lichtenau-Hakenberg und Büren-Steinhausen. Dort spielten einzelne Sirenen die drei aufeinanderfolgenden Warntöne nicht vollständig ab, sie funktionierten jedoch.

Nicht dabei war beim OWL-weiten Probealarm am Donnerstag auch Bielefeld. Dort ist das System noch im Aufbau, wie Stadtsprecher Daniel Steinmeier erklärte. 2019 hatte die Politik beschlossen, die in den 1990er Jahren abgebauten Sirenen durch ein neues System zu ersetzen. 114 Sirenen werden im Stadtgebiet bis Ende dieses Jahres installiert. 1,4 Millionen Euro investiert die Stadt, davon stammen 1,3 Millionen aus Fördermitteln des Bundes. Beim bundesweiten Warntag im September werde das Feuerwehramt voraussichtlich wieder mitmachen.

So war der Plan: Zunächst ertönt ein einminütiger Dauerton – der bei einer echten Alarmlage Entwarnung bedeutet. Um 11.05 Uhr folgt eine Minute lang ein auf- und abschwellender Heulton – im Ernstfall ein Warnsignal für die Bevölkerung. Zu dem Sirenentest haben sich alle Kommunen in OWL entschlossen.

So lief's sonst in OWL

Pünktlich um 11 Uhr haben daher die Kollegen in den Lokalredaktionen die Fenster weit geöffnet. Zu hören war der Probealarm unter anderem in Paderborn, Schloß-Holte Stukenbrock, im Altkreis Halle, Gütersloh, Höxter, Brakel, Borgentreich, Herford, Bünde, Enger, Rahden, Bad Oeynhausen, Espelkamp und Lübbecke.

Vom 4. Juli an gibt es zudem wieder jeden ersten Samstag im Monat um 12 Uhr einen Probealarm für Feuerwehrsirenen in jenen Orten, in denen sie noch im Einsatz sind.

Die Tests waren wegen des Ukraine-Kriegs ausgesetzt worden – auch, um keine Ängste bei Flüchtlingen auszulösen.

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