1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Owl
  4. >
  5. Delbrueck
  6. >
  7. Sperrung am „Postberg“ aufgehoben

  8. >

An der Graf-Sporck-Straße und den Einmündungen bleibt noch viel Arbeit

Sperrung am „Postberg“ aufgehoben

Delbrück(spi). Die Stadt Delbrück hat am Wochenende die Sperrung der Graf-Sporck-Straße aufgehoben. Die vom Alten Markt aus stadtauswärtsführende Straße war über mehrere Monate gar nicht oder nur sehr eingeschränkt befahrbar. Nun sind die Straßenbaumaßnahmen dieses letzten Abschnittes abgeschlossen, sodass der Verkehr wieder fließen kann.

Die Graf-Sporck-Straße ist wieder für den Fahrzeugverkehr freigegeben, die Bauarbeiten sind aber noch nicht beendet. Foto: Spies

Fertiggestellt ist dieser Bauabschnitt aber noch längst nicht. Die Seitenbereiche sind noch mit rot-weißen Baugittern abgetrennt, außerdem gibt es an den Einmündungen Marktstraße und Philipp-Reis-Straße noch jede Menge zu tun. Offenbar ging es der Stadt Delbrück jetzt aber darum, zumindest die Graf-Sporck-Straße wieder zu öffnen.

Acht weitere Parkplätze geschaffen

Durch die Umgestaltung dieses Straßenzuges wurden acht zusätzliche innenstadtnahe Parkplätze geschaffen. Weitere positive Effekte auf die Entwicklung der Innenstadt, wie beispielsweise eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität und Erneuerung der Kanäle und Leitungen zum Schutz vor Starkregenereignissen, sind außerdem durch das Integrierte Handlungskonzept zu verzeichnen.

Ganz zu Beginn der Planungen zur Umgestaltung der Innenstadt war die Graf-Sporck-Straße bekanntlich nicht Bestandteil des Integrierten Handlungskonzepts, konnte aber nach Rücksprache mit der Bezirksregierung Detmold noch in das Programm zur Städtebauförderung aufgenommen werden. Durch die Anpflanzung einer ganzen Reihe von Bäumen – einige sind schon da, andere folgen noch – bekommt der »Postberg« demnächst ein alleenartiges Aussehen. Auf der östlichen Straßenseite ist ein breiter Gehweg entstanden.

Verzögerungen durch Sicherheitsmaßnahmen

Dass sich die Arbeiten an der Graf-Sporck-Straße in den vergangenen Wochen und Monaten verzögert hatten, liegt unter anderem daran, dass neue Sicherheitsmaßnahmen für die Bauphase angeordnet wurden. Die Stadtverwaltung hatte vor einiger Zeit darauf hingewiesen, dass Baumaschinen und Bagger dort anfangs im öffentlichen Raum gestanden hätten und es auch zu einem (zum Glück glimpflich verlaufenen) Unfall gekommen sei.

Wenn auch jetzt bald das Programm des Integrierten Handlungskonzeptes abgeschlossen sein wird, bedeutet das nicht das Ende der Umgestaltungsmaßnahmen in der Innenstadt: 2020 sollen die Seitenräume der Marktstraße saniert und die Kleine Straße als Fahrradstraße umgebaut werden. Außerdem laufen die Vorbereitungen für die Sanierung der Langen Straße in der sogenannten „Neustadt“ im Abschnitt zwischen den beiden Kreiseln.

Startseite