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Ausschreibung der Arbeiten zum Umgestaltung des Teilstücks der Marktstraße muss wiederholt werden

Stadt Delbrück findet keine Baufirma

Delbrück (WB/spi)

Die Stadt Delbrück muss das öffentliche Ausschreibungsverfahren zur Vergabe der Arbeiten für die geplante Umgestaltung des kurzen Teilstücks der Marktstraße wiederholen. Dadurch verzögert sich die Realisierung des Vorhabens um mehrere Monate.

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Die Umgestaltung des Teilstücks der Marktstraße – Verbindung zur Langen Straße – verzögert sich abermals. Foto: Jürgen Spies

Nach Angaben von Fachbereichsleiter Markus Hückelheim in der Ratssitzung am Donnerstagabend waren auf die jüngste Ausschreibung keinerlei Angebote interessierter Firmen eingegangen. Tritt ein solcher Fall ein, muss die Stadt das Verfahren erneut durchführen.

Sollten sich im nochmaligen Anlauf dann Baufirmen melden und Angebote abgeben und es auch sonst keine Verzögerungen mehr geben, könnte möglicherweise im Mai kommenden Jahres mit den Baumaßnahmen begonnen werden.

Auf Anfrage dieser Zeitung zu den möglichen Gründen, warum sich überhaupt keine Baufirmen als potenzielle Auftragnehmer gemeldet haben, sagte Hückelheim, ein Grund könne sein, dass der von der Stadt avisierte Bauzeitenplan im Winter den Tiefbau- oder Straßenbauunternehmen nicht so gut in deren Planungen passe. „Wir haben jetzt ein Dilemma und werden auch mit Firmen Kontakt aufnehmen, um dort aus erster Hand zu erfahren, was letztlich die Gründe waren, dass keine Angebote abgegeben wurden“, sagte Hückel­heim.

Für die Umgestaltung der „kurzen“ Marktstraße (Verbindungsstück zur Langen Straße) nimmt die Stadt Delbrück mehr als 125.000 Euro in die Hand. In dieser weiteren Maßnahme im Programm des Inte­grierten Handlungskonzeptes soll das gleiche Pflaster wie in den bereits umgestalteten Straßen der Innenstadt verlegt werden, wobei in der leicht abschüssigen Marktstraße auf größere Steinformate im Fahrbahnbereich verzichtet werden soll. Die Einteilung der Parkplätze soll durch abgerundete Markierungsnägel erfolgen. Auch sonst wird das Straßenbild dem bisherigen Muster der bereits umgestalteten Straßen angepasst. Die Pläne hat das Büro FSWLA (Düsseldorf) erstellt, das auf dem kurzen Stück der Marktstraße Goldgleditschien angepflanzt sehen möchte, um die Gestaltung der Innenstadt einheitlich fortzusetzen.

Das gilt auch für die Auswahl des Straßenmobiliars (Abfalleimer, Fahrradbügel), für die Beleuchtung und für die Bepflanzung. Ursprüngliches Ziel der Stadt war es, die Baumaßnahme schon im Sommer starten zu können.

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