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Auswertung der Befragung über Baulücken im Delbrücker Land liegt vor

Stadt Delbrück verschafft sich Überblick

Delbrück

Ende Oktober 2020 hatte die Stadt Delbrück rund 360 Grundstückseigentümer angeschrieben, deren Grundstücke (337 Baulücken) nicht bebaut oder über 1.000 Quadratmeter groß sind und noch Nachverdichtungspotenzial aufweisen. Die Rückmeldungen sind jetzt ausgewertet worden.

wn

Drei Baukräne im Einsatz: Foto:

Nach Auskunft der Stadt Delbrück sind inzwischen 186 Rückmeldungen, das sind rund 52 Prozent, bei der Stadtverwaltung eingegangen. Nicht angeschrieben worden sind die Eigentümer der Baugebiete, deren Bebauungspläne nach dem 1. Januar 2018 Rechtskraft erlangt haben.

Diese durchaus hohe Rücklaufquote hat folgende Ergebnisse gezeigt: Bei der Frage zur aktuellen Nutzung gab der überwiegende Teil der Befragten eine Nutzung als Garten oder Freifläche an. Ein kleiner Teil nutzt aktuell ihre eigene Freifläche als Parkplatz oder Garage/Carport.

Bei der Frage, warum die Fläche noch nicht der Bebauung zugeführt wurde, gaben 93 der Befragten an, dass sie die Freifläche als Bevorratung für eine spätere Bebauung durch die eigene Familie zurückhalten.

25 Rückmeldungen gaben als Grund an, die Baulücke selber bebauen zu wollen. Aber auch die Nutzung als Garten oder für die Landwirtschaft wurde von 27 Eigentümern als Grund gewählt.

Für 20 Eigentümer ist ihr Grundstück eine Kapitalanlage.

Eine weitere Frage in dem Anschreiben in Sachen Baulücken richtete sich auf den Start der Bebauung. Hier gaben 86 Befragte an, die Baulücke in den nächsten 15 Jahren schließen zu wollen. 32 Befragte stellen sich vor, ihr Grundstück langfristig der Bebauung zuzuführen. Nur 25 Grundstückseigentümer werden die Freifläche kurzfristig bebauen.

Eine geringe Zahl von 8 Befragten gab an, ihr Grundstück nicht zu bebauen und 35 Befragte machten dazu keine Angaben.

Die abschließende Frage, ob ein Verkauf des Grundstücks an jemanden außerhalb der Familie geplant sei, beantworteten 158 der Befragten mit nein. Nur 8 Eigentümer können sich vorstellen, dass Grundstück zu verkaufen.

Daraus lässt sich ableiten, dass nur eine sehr geringe Bereitschaft besteht, die freien Grundstücke an jemanden außerhalb der Familie zu verkaufen.

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