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Trotz leerer Einkaufsstraßen: Täter schlagen allein in Delbrück zweimal zu

Taschendiebe kennen keinen Mindestabstand

Delbrück

Auch wenn die Einkaufsstraßen leerer, die meisten Geschäfte geschlossen sind und ein Mindestabstand eingehalten werden soll, heißt das nicht, dass keine Taschendiebe unterwegs wären. Am Mittwoch und Donnerstag haben Vertreter dieses Fachs allein in Delbrück zweimal zugeschlagen. Zudem gab‘s einen weiteren Diebstahl.

 

In Delbrück sind zwei Menschen Opfer von Taschendieben geworden. Foto: dpa

An der Boker Straße, auf dem Parkplatz eines Elektrohandels, kaufte ein 72-jähriger Mann am Mittwochnachmittag einen Weihnachtsbaum. Später stellte er fest, dass seine Geldbörse aus einer Gesäßtasche seiner Hose gestohlen worden war.

In einem Discounter am Brenkenkamp machte eine 55-jährige Frau am Donnerstagvormittag einige Besorgungen. Ihr Portmonee hatte sie in eine Manteltasche gesteckt. Als sie an der Kasse bezahlen wollte, stellte sie den Diebstahl fest. Unbemerkt hatte auch hier ein Dieb zugegriffen.

Eine halbe Stunde später schloss ein 52-Jähriger sein Fahrrad vor einem Supermarkt an der Oststraße ab und ging in das Geschäft. Seine zuvor in einem anderen Supermarkt erledigten Einkäufe ließ er in einer Jutetasche im Gepäckträgerkorb seines Rades zurück. Nach dem Einkauf war die Tasche samt Waren weg.

Der „Lockdown“ hält Taschendiebe nicht von ihren Beutezügen ab. Zwar ist zurzeit viel Abstand und wenig Gedränge, aber die Täter suchen überall da, wo noch verkauft wird, nach Opfern und sie nutzen jede Gelegenheit.

Deswegen rät die Polizei „Augen auf und Tasche zu“:

Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie Sie tatsächlich benötigen. Tragen Sie Geld, Zahlungskarten und Papiere immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper. Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen immer mit der Verschlussseite zum Körper. Lassen Sie Ihre Taschen nicht unbeaufsichtigt. Notieren Sie niemals Ihre Geldkarten-Pin und „verstecken“ sie irgendwo im Portmonee. Rufen Sie sofort die Polizei, wenn Ihnen verdächtige Personen auffallen: Polizeiruf 110

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