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„Bullenranch Gemeinschaft“ hilft aus

Temporäre Bleibe für Sudhagener Vereine

Delbrück-Sudhagen

Nachdem die Stadt Delbrück Flüchtlinge in der Mehrzweckhalle Sudhagen untergebracht hat, fehlen Räumlichkeiten, in denen örtliche Vereine und Gruppen trainieren oder sich treffen können. Ratsherr Oliver Kohlsch (Grüne) hat dieses Problem mit dem Vorstand und einigen Mitgliedern der „Bullenranch Gemeinschaft“ besprochen. Ergebnis: Sie stellen ihre Räumlichkeiten zur Verfügung.

Irina Antpöhler, Renate Axe, Brigitte Michaelis und Alexander May aus Sudhagen (hinten von links) sind beeindruckt von dem Saal. Tania Telgenbrock, Volker Korff und Oliver Kohlsch vom Verein „Bullenranch Gemeinschaft“ (vorne von links) wollen helfen.

Die „Bullenranch Gemeinschaft“ betreibt einen Campingsplatz am Rohlingsweg in Sudhagen. Spontan wurde beschlossen, dass Vereine, die wegen der Aufnahme von Flüchtlingen aktuell keine Übungsräumlichkeiten mehr haben, den etwa 100 Quadratmeter großen Saal der Bullenranch zum Selbstkostenpreis nutzen können.

Über die Sudhagener Ratsfrau Brigitte Michaelis (PID) wurde der Vorschlag an die örtlichen Vereine weitergegeben. Nach dem Katharinenmarkt sollen dort zum Beispiel Zumbakurse stattfinden. Auch auch andere Vereine und Gruppen, die durch die Unterbringung von Flüchtlingen räumliche Probleme haben, können den Saal nutzen. Anfragen nimmt Tania Telgenbrock unter der Telefonnummer 01573/1686007 entgegen.

Die „Bullenranch Gemeinschaft“ wurde 1966 vom Bielefelder Campingclub gegründet. Der Name wurde damals gewählt, weil auf dem Grundstück Bullen gehalten worden waren. Zurzeit gibt es dort rund 40 feste Stellplätze für Camper.

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