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Abschüssiges Verbindungsstück zwischen Brockestraße und Kreuzweg in Delbrück

Treppenanlage wird bald umgebaut

Delbrück (WB/spi)

Der Rat der Stadt Delbrück hat den Grundlagenbeschluss gefasst, die Treppenanlage von der Brockestraße hinunter zum Kreuzweg barrierefrei auszubauen. Zur Umsetzung der Maßnahme sollen 35.000 Euro in den Etat 2021 eingestellt werden.

wn

Nicht mehr zeitgemäß und nicht barrierefrei ist die Verbindung zwischen Brockestraße und dem Kreuzweg oberhalb der Ostenländer Straße. Die Stadt will eine neue Treppenanlage bauen. Foto: Spies

Schon vor der Kommunalwahl hatten das damalige SPD-Ratsmitglied Marion Kückmann sowie der sachkundige Bürger der SPD im Bauausschuss, Michael Kersting, den Antrag gestellt, die Verwaltung mit der Planung des barrierefreien Umbaus der Treppenanlage zu beauftragen. Zur Begründung hieß es: „Die angesprochene Treppe und der seitlich notdürftig angelegte Trampelpfad erfüllen keinesfalls die Anforderungen an eine Barrierefreiheit. Ein Geländer fehlt ebenfalls.“ Ferner wies die SPD darauf hin, dass ein Großteil der im angrenzenden Wohngebiet lebenden Menschen mittlerweile der älteren Generation angehört und es dringend erforderlich sei, dementsprechend Verbesserungen an der Treppe herbeizuführen.

Der Fachbereich Bauen und Planen hat sich in den vergangenen Wochen damit beschäftigt. Fachbereichsleiter Markus Hückelheim sagte, die erheblichen Niveauunterschiede könnten durch eine umfänglich barrierefreie Rampenanlage voraussichtlich nicht überbrückt werden. Eine Ausführung als Rampe wäre zwar möglich, aber bei Glätte (Eis, Schnee, nasses Laub) unfallträchtig. Es sei aber möglich, durch einen Neubau auch die Ansprüche von mobilitäts- oder visuell beeinträchtigten Menschen zu berücksichtigen ohne eine umfassend barrierefreie Rampenanlage zu bauen.

Vorgesehen seien ferner neue Geländer und eine blendfreie Beleuchtung.

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