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Stadt Delbrück wurden 135 weitere Geflüchtete zugewiesen

Ukraineflüchtlinge ziehen in Mehrzweckhalle Sudhagen ein

Delbrück-Hagen

Zurzeit leben in Delbrück 335 vor dem unsäglichen Krieg in der Ukraine geflüchtete Personen im Delbrücker Land. „Eine Neuberechnung des Landes ergab, dass wir weitere Menschen aufnehmen müssen“, erklärte Bürgermeister Werner Peitz am Rande des Pressegespräches zum Bundesfest in Ostenland.

Die Mehrzweckhalle in Sudhagen. Ab Dienstag sollen hier 30 ukrainische Flüchtlinge einziehen. Insgesamt bekommt die Stadt Delbrück 135 weitere Ukraineflüchtlinge zugewiesen. Foto: Axel Langer

135 weitere Geflüchtete werden der Stadt zugewiesen. Bereits für den kommenden Dienstag wurden rund 30 Personen angekündigt und um diese Menschen unterzubringen, muss nun die Mehrzweckhalle in Sudhagen genutzt werden. Bereits im Frühjahr hatten Gespräche zwischen der Stadt und den Sudhagener Vereinsvertretern vorgesehen, die Mehrzweckhalle in Sudhagen als Reserve vorzuhalten. Schon im Frühjahr wurde ein Zelt für die Sudhagener Schützen gebucht, so dass das Schützenfest, das sonst am kommenden Wochenende in der Halle hätte stattfinden sollen, in ein Zelt an der Heimathütte ausweichen muss. Die Finanzierung des Zeltes hat die Stadt übernommen.

In diesen Tagen wird die Halle bereits hergerichtet. „Ich habe die Sudhagener Vereine informiert, dass wir nun die Halle für die Unterbringung der aus der Ukraine Geflüchteten nutzen müssen. Wir hatten gehofft, dass der Zenit der Flüchtlingszahlen überschritten sei. Für so große Personenzahlen haben wir keinen anderweitigen Wohnraum mehr“, führte Werner Peitz aus.

Die Vereine räumen gerade ihre in der Halle eingelagerten Dinge aus. In den nächsten Tagen wird ein Fußboden verlegt, so dass ab Dienstag die Halle hergerichtet ist. „Wir werden Gespräche mit den Nachbardörfern führen, um Ausweichmöglichkeiten für die Sudhagener Vereine zu organisieren“, versprach Bürgermeister Werner Peitz. Wie lange die Mehrzweckhalle als Flüchtlingsunterkunft genutzt werde, konnte Werner Peitz nicht sagen.

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