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Maximale Besucheranzahl in Gottesdiensten ist festgeschrieben

Weitere Kirchen öffnen wieder

Delbrück/Hövelhof (WB). Die Küsterinnen und Küster des Pastoralverbunds Delbrück-Hövelhof haben gemeinsam mit den Kirchenvorständen alle Vorbereitungen dafür getroffen, nun wieder in nahezu allen Kirchen Gottesdienste feiern zu können.

Blick in die Herz-Jesu-Kirche in Delbrück-Lippling. Hier und in weiteren Kirchen des Pastoralverbundes Delbrück-Hövelhof gelten Regelungen zur maximalen Besucheranzahl in den Gottesdiensten. Foto: Jürgen Spies

Dafür musste überall ermittelt werden, wie viele Personen in den Kirchen unter Wahrung der notwendigen Sicherheitsabstände Platz finden. „Ich freue mich über die vielfältige Unterstützung und darauf, dass wir ab dem 2. Juni zur gewohnten Werktagsgottesdienstordnung zurückkehren können“, fasst Pfarrer Bernd Haase zusammen.

Nach wie vor wird es sonntags wie werktags Einschränkungen geben. Zwar sind zu den Werktagsgottesdiensten keine vorherigen Anmeldungen erforderlich. Zur Nachverfolgung möglicher Infektionsketten werden aber auch werktags alle Gottesdienstbesucher gebeten, sich beim Betreten der Kirche nach der Handdesinfektion in eine bereitliegende Liste einzutragen.

Die maximale Zahl an Besuchern ist nun für jede Kirche festgeschrieben. In die von außen teils großen Kirchengebäude passen dann manchmal doch nur überraschend wenige Personen: Anreppen (40), Bentfeld (12), Boke (54), Delbrück (67), Lippling (34), Ostenland (76), Schöning (16), Steinhorst (20), Sudhagen (36) Westenholz (56), Hövelhof (84), Espeln (18), Riege (23). Haase: „Zu den weiter geltenden Einschränkungen zählt auch, dass es in der Marienkirche, der Antoniuskapelle, der Reller- und der Kreuzkapelle, der Kirche des Salvator-Kollegs und den Kapellen der Altenheime noch nicht möglich ist, Gottesdienste zu feiern.“

Berechnung der Sitzabstände in den Bänken

Sonntagsgottesdienste werden ab dem 30./31. Mai nur in den Kirchen gefeiert werden, die mehr als 30 Sitzplätze bieten. Hier gelten nach wie vor die bewährten Regeln, dass die Teilnehmer sich vorab in den Pfarrbüros in Delbrück oder Hövelhof bis jeweils Donnerstag um 18 Uhr telefonisch oder per E-Mail namentlich mit Teilnehmeranzahl anmelden müssen. Gleichzeitig erklären sie sich damit einverstanden, dass die Teilnehmerlisten 14 Tage lang aufbewahrt werden, um notfalls Infektionsketten nachverfolgen zu können. „Um die Sitzabstände korrekt berechnen zu können, müssen wir auch wissen, ob Einzelpersonen, Paare oder Familien am Gottesdienst teilnehmen möchten“, erläutert Haase.

Die Vorabendmessen beginnen samstags um 17 Uhr in Delbrück, Hövelhof und Ostenland bzw. um 18.30 Uhr in Westenholz und Anreppen. Sonntags wird um 7.30 Uhr die Frühmesse in Ostenland gefeiert, um 9 Uhr die Heiligen Messen in Boke und Lippling, um 10.30 Uhr in Delbrück, Hövelhof und Sudhagen.

„Gläubigen, die einer Risikogruppe angehören, empfehlen wir, verantwortlich abzuwägen, ob eine Gottesdienstteilnahme in der Kirche sinnvoll ist, oder ob sie lieber den weiterhin von uns angebotenen Live-Stream aus Sudhagen verfolgen möchten“, sagt Haase. „Denn zum einen ist das Sonntagsgebot vorerst noch ausgesetzt, zum anderen geschieht die Teilnahme auf eigene Verantwortung.“

Weitere Details, etwa zum Tragen einer Mund-Nasen-Maske, dem nicht stattfindenden Gesang oder der Notwendigkeit, das eigene Gotteslob mitzubringen, finden Interessierte auf den Homepages www.pv.delbrueck.de und www.pv-hoevelhof.de. Hier sind auch die Telefonnummern oder E-Mail-Adressen für die Anmeldung abrufbar.

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