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Stadt koordiniert Hilfsangebote

Erste Flüchtlinge sind in Bad Wünnenberg angekommen

Bad Wünnenberg

Die Hilfsbereitschaft für die Opfer des Krieges in der Ukraine ist auch in Bad Wünnenberg enorm, teilt die Stadtverwaltung mit. Daher habe sich die Stadt entschlossen, ein lokales Spendenkonto einzurichten. Das Geld werde unter anderem an die Paderborner Partnerstadt Przemyśl in Polen gehen, in der viele ukrainische Flüchtlinge ankommen, die vorläufig vor Ort versorgt und untergebracht werden müssen.

4.3.2022, Polen, Medyka: Menschen, die die Ukraine verlassen haben, warten am Grenzübergang in Medyka auf einen Bus, der sie zum Bahnhof in Przemysl bringen soll. Mehr als eine Million Menschen sind nach dem Einmarsch Russlands aus der Ukraine geflohen. Foto: Visar Kryeziu/AP/dpa

Außerdem soll das Geld für die in Bad Wünnenberg ankommenden Flüchtlinge eingesetzt werden. An folgendes Konto kann gespendet werden:

Stadt Bad Wünnenberg
Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten
DE85 4726 1603 4611 1048 01.

Der Überweisungsbeleg oder der Kontoauszug reichen in der Regel als Spendenquittung aus. Deswegen werden Spendenquittungen nur auf Nachfrage von der Stadtverwaltung ausgestellt.

Als unmittelbare Reaktion auf die Ereignisse in der Ukraine und in Vorbereitung auf die Flüchtlinge hat die Stadt Bad Wünnenberg einen Krisenstab ins Leben gerufen. Es wurden bereits alle ukrainischen Mitbürgerinnen und Mitbürger im Stadtgebiet kontaktiert und ihnen Hilfe auch für ihre Familien und Freunde angeboten. Aufgrund der vielen Anfragen wurde zudem eine Anlaufstelle für Hilfsangebote von Bürgerinnen und Bürgern eingerichtet. Sandra Hesse (Telefon 02953/709-19 oder sandra.hesse@bad-wuennenberg.de) ist Koordinatorin für diese Hilfsangebote.

„Das Engagement der Bad Wünnenbergerinnen und Bad Wünnenberger ist wieder einmal außergewöhnlich. Viele Menschen haben private Wohnungen im Stadtgebiet für die Unterbringung angeboten“, so Christian Carl. Die ersten ukrainischen Flüchtlinge sind bereits im Stadtgebiet angekommen. Weitere werden in den nächsten Tagen erwartet. Sie wohnen zunächst bei Freunden oder werden in privaten Wohnungen untergebracht.

Über die aktuelle Entwicklung durch den russischen Angriff auf die Ukraine halten wir Sie in unserem Liveticker auf dem Laufenden.

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