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Reaktionen auf Sparkassen-Schließungen – Attelner Ortsvorsteher verärgert – CDU Paderborn sucht Alternativen

„Filialen für Jugendarbeit nutzen“

Paderborn/Lichtenau

Die geplanten Filialschließungen der Sparkasse Paderborn-Detmold sorgen für Kritik. Josef Meiwes, Ortsvorsteher von Atteln, kann die Schließung der Filiale nicht nachvollziehen: „Die Sparkasse geht hier den einfachsten Weg der Kosteneinsparung. Sie fühlt sich ihrem öffentlichen Versorgungsauftrag nicht mehr verpflichtet und sägt dabei den Ast ab, auf dem sie sitzt“, teilte der Vorsitzende der CDU-Ortsunion mit.

Von Ingo Schmitz

Die Sparkasse Paderborn-Detmold mit ihrem Hauptsitz in der Ha­thumarstraße (Foto) zentralisiert weiter: In den nächsten Monaten werden mehrere Standorte geschlossen. Foto: Ralph Richter

Kunden aus Dalheim, Husen, Atteln, Henglarn, Etteln, Ebbinghausen, aber auch aus Helmern seien gezwungen, künftig ihre Bankgeschäfte in Lichtenau, Borchen oder Bad Wünnenberg zu erledigen. „Gerade für die älteren Menschen in unseren Dörfern bricht hiermit die Möglichkeit der wohnortnahen persönlichen Beratung weg“, betont er. Und weiter heißt es: „Warum sollen die Kunden noch bei der Sparkasse bleiben, wenn man das gleiche Angebot viel günstiger auch bei einer Online-Bank erhält?“

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