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Gemeinschaftsprojekt gestartet

Große Ehrenamtkampagne im Kreis Paderborn

Paderborn/Delbrück/Lichtenau

Den Tag des Ehrenamts am Montag, 5. Dezember, haben der Kreissportbund (KSB) Paderborn, die „Gesunde Kommune“ als gemeinsames Projekt von Kreis und KSB Paderborn, die Energiestadt Lichtenau, die Stadt Delbrück sowie die Stadt- und Gemeindesportverbände des Kreises Paderborn zum Anlass genommen, eine gemeinsame Kampagne für das Ehrenamt zu starten.

Werner Peitz, Ute Dülfer, Diethelm Krause und Bernhard Hoppe-Biermeyer (von links) wollen mit einer gemeinsamen Kampagne das Ehrenamt wertschätzen und bewerben.

„Eigentlich müsste jeder Tag ein Tag des Ehrenamts sein“, wirbt KSB-Präsident Diethelm Krause um Wertschätzung für das Engagement Freiwilliger. Kern der Kampagne „Ohne Ehrenamt geht es nicht“ sind neben Anzeigen, Flyern und Plakaten, die für das Ehrenamt werben, Veröffentlichungen in den sozialen Medien, die beispielhaft Ehrenamtliche und ihr Engagement vorstellen.

„Auch wenn der KSB den Tag des Ehrenamts hier im Kreis Paderborn zu einer Aktion aufgreift, geht unentgeltlicher Einsatz natürlich weit über den Sport hinaus. Wo es Vereine gibt, gibt es auch Ehrenamt. Und es gibt natürlich auch Menschen, die sich losgelöst von Vereinen zum Beispiel im sozialen Bereich engagieren“, macht Bernhard Hoppe-Biermeyer deutlich. Der Vorsitzende des Sportausschusses im Düsseldorfer Landtag, der auch Sprecher aller Stadt- und Gemeindesportverbände im Kreis Paderborn ist, hat die Schirmherrschaft für die Aktion übernommen.

Städte Delbrück und Lichtenau machen mit

Die Städte Delbrück und Lichtenau, in denen der Kreissportbund eigene Kitas betreibt und damit über Außenstellen verfügt, machen stellvertretend für alle Kommunen des Kreises Paderborn mit. Gefördert wird die Kampagne von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt.

„Ohne Vereine und ehrenamtlichen Einsatz wäre in unseren Orten ganz vieles undenkbar. Das Thema Ehrenamt hat eine hohe Bedeutung für unsere Gesellschaft. Ohne die ehrenamtlich tätigen Menschen lassen sich die vielfältigen Aufgaben der Vereine und Institutionen nicht bewältigen. So sind die ehrenamtlich Engagierten die Stützen vieler Vereine“, weiß Delbrücks Bürgermeister Werner Peitz.

„Dafür können wir uns gar nicht oft genug bedanken. Der Tag des Ehrenamts erinnert uns daran. Wertschätzung allein aber reicht nicht. Politik muss sich immer wieder fragen, wie sie das Ehrenamt fördern und unterstützen kann. Nicht erst seit Corona wissen wir, dass es das Ehrenamt oft schwer hat“, ergänzt Lichtenaus Bürgermeistern Ute Dülfer.

Und weil allen das Thema so wichtig ist, soll die Kampagne über den eigentlichen Tag des Ehrenamts hinaus in den Medien präsent bleiben, haben sich die Beteiligten gemeinsam vorgenommen.

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