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Vier Helfer in Staumühle verletzt – Brandursache ist unklar

Feuer in Notunterkunft

Hövelhof (WB/al/vah). In der Flüchtlingsnotunterkunft Staumühle bei Hövelhof ist am Donnerstagabend ein etwa 150 Quadratmeter großes Gebäude abgebrannt. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln nach eigenen Angaben vom Freitagmorgen »in alle Richtungen«.

Feuerwehrleute in der zerstörten Flüchtlingsnotunterkunft. Foto: Axel Langer

Noch am Vormittag soll ein Brandsachverständiger seine Untersuchungen am Brandort aufnehmen. Die Polizei setzt zudem einen Brandmittelspürhund ein.

Sechs Asylsuchende wurden am Donnerstagabend von Mitarbeitern des Malteser-Hilfsdienstes und vom Sanitätsdienst unverletzt aus dem Gebäude geholt. Vier Helfer wurden wegen einer Rauchgasvergiftung behandelt.

Zur Brandursache konnte die Feuerwehr am Abend noch keine Angaben machen. Das Gebäude, eine von vielen Unterkünften auf dem Gelände, brannte komplett ab. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort. Etwa 100 Einsatzkräfte aus Hövelhof, Bad Lippspringe und Sennelager löschten die Flammen.

Der Sachschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt.

In Staumühle sind derzeit etwa 400 Flüchtlinge untergebracht. Ausgelegt ist die Notunterkunft für 800 Personen.

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