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Mehrere hundert Besucher beim Begegnungsfest

Friedensappell in Hövelhof

Hövelhof

Ein Zeichen der Solidarität mit der Ukraine und ein unüberhörbarer Appell für den Frieden, dazu entwickelte sich das Begegnungsfest im Hövelhofer Schlossgarten. Nach der Friedensstunde und der Waffelbackaktion war das Begegnungsfest die dritte große Benefizveranstaltung der Initiative „Hövelhof hilft“. Mehrere hundert Menschen folgten der Einladung in den Schlossgarten.

Von Axel Langer

Uwe Schiermeyer (rechts) war selber mit einem Hilfskonvoi im polnischen Przemysl und organisierte nun das musikalische Rahmenprogramm des Begegnungsfestes im Schlossgarten. Hier ist er mit dem „Kombinat Schneedruck“ auf der Bühne. Foto: Axel Langer

So manch einer trug blau-gelbe Schleifen und bekannte seine Solidarität zur Ukraine. Der Erlös der Veranstaltung fließt auf das Spendenkonto von „Hövelhof hilft“ und wird zur Unterstützung Geflüchteter eingesetzt. Christian Bökamp hatte die Benefizveranstaltung koordiniert.

Ein ehrenamtliches Helferteam aus den Reihen der Freiwilligen Feuerwehr, der Arbeitsgemeinschaft Notfallmedizin, des Kulturvereins Sennekult sowie aus Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung sorgten für Getränke, gemeinsam mit den Mitarbeitern der Pizzeria Giovanni der Familie Mancini wurden fleißig Pizzen gebacken oder in Zusammenarbeit mit Schmidt & Fecke Pommes, Currywurst und mehr serviert. An den Essensständen bildeten sich besonders in der Mittagszeit lange Schlangen. Überdies boten zahlreiche Sitzbänke und Stehtische im Schlosspark die Gelegenheit zum Plausch.

In den Austausch wurden auch ganz ausdrücklich geflüchtete Menschen aus der Ukraine mit eingebunden; in Person von Marina Schmidt stand eine Dolmetscherin bereit.

Das Musikprogramm auf der Bühne vor der Kulturbühne wurde von Uwe Schiermeyer auf die Beine gestellt. Schiermeyer war selber mit dem Hövelhofer Hilfskonvoi nach Przemysl gefahren. Nun sorgte er für ein buntes Musikprogramm und trat selber mit befreundeten Musikern als „Kombinat Schneedruck“ auf. Aber auch die Siene Puttkers sowie Norbert Steltenkamp musizierten auf der Bühne.

Für einen Gänsehautmoment sorgte die zehnjährige Luisa mit ihrem Auftritt. Gemeinsam mit ihrem Onkel, Hövelhofs Bürgermeister Michael Berens, stellte sie die gesungene Frage „Wozu sind Kriege da?“ Mit dem Song von Udo Lindenberg und dem Text des 1981 erschienenen Titels sprach sie den Menschen aus der Seele.

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