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Ersatz für die 47 gefällten Platanen und anderen Bäume an der Gütersloher Straße

Gemeinde Hövelhof pflanzt 68 Säuleneichen

Hövelhof

An der Gütersloher Straße in Hövelhof ist der Frühling eingekehrt – auch wenn das plötzliche Spätwinter-Intermezzo jetzt noch einmal kurz dazwischen gegrätscht hat. In der vergangenen Woche hat die Gemeindeverwaltung hier 68 Säuleneichen auf einer Strecke von 1000 Metern gepflanzt.

Die Bäume an der Gütersloher Straße sind auf einer Länge von 1000 Metern gepflanzt. Das Foto zeigt Bürgermeister Michael Berens und Christoph Vonderheide, Zuständiger für das Grünflächenmanagement der Gemeinde, beim (symbolischen) Gießen. Foto: Gemeinde Hövelhof

„Mit ihren vielfältigen ökologischen Funktionen werten die neuen Bäume das Erscheinungsbild der Gütersloher Straße deutlich auf“, ist sich Bürgermeister Michael Berens sicher.

Die Jungbäume haben einen Stammumfang von 16 bis 18 Zentimetern und können bis zu 20 Meter hoch und fünf Meter breit werden. An der Straße hatten zuvor nicht heimische Platanen erhebliche Schäden am Straßenkörper und dem darunter liegenden Leitungsnetz verursacht. Zudem war ein Großteil der Bäume von Astungswunden, sogenannten Würgewurzeln und Pilzbefall betroffen.

Die Gemeindeverwaltung hatte deshalb 47 Bäume zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit und der In­frastruktur fällen lassen, was zumindest in diesem Umfang zu Kritik eines Teils des Rates geführt hatte (das WV berichtete).

Bevor nun als Ersatz die 68 Säuleneichen in die Erde gebracht wurden, hatte das Mitarbeiterteam des Bauhofes die Gehwegplatten im Vorfeld reguliert und in einen stolperstellenfreien Zustand gebracht. Der Landesbetrieb Straßen NRW wird im kommenden Jahr die Schäden an der Straße beseitigen und die Bordsteine richten.

Dank des Einbaus von Wurzelsperren werden Beschädigungen am Leitungssystem, dem Bürgersteig und der Straße zukünftig verhindert, teilt die Gemeindeverwaltung mit. Nach der Anpflanzung stehen nun noch kleinere Bodenarbeiten wie das Säen von Rasensamen an.

Säuleneichen wachsen in der Jugend relativ schmal und straff aufwärts, später säulenartig und mit dichter Krone. Der mittelgroße Baum gilt als robust und ist bis etwa minus 20 Grad Celsius winterhart.

Beliebt sind Säuleneichen auch aufgrund ihres sehr gleichmäßigen Wuchses, was sich positiv auf das optische Erscheinungsbild auswirkt. Als Tiefwurzler hebt er nur selten Gehwegbelege an. Der Baum gilt zudem als stadtklima- und salztolerant.

Das Laub der Säuleneiche ist grün, im Herbst leuchten die Blätter in verschiedenen Gelbtönen.

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