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Gemeinde Hövelhof reagiert auf steigende Coronazahlen

Ideenscheune zum Sennebad abgesagt

Hövelhof (WB/mobl). Die Gemeinde Hövelhof hat die „Ideenscheune“ zum möglichen Neubau eines Hallenbades abgesagt. Grund sind die steigenden Coronazahlen.

Die Zukunft des maroden Sennebades wird in Hövelhof schon lange diskutiert. Die Bürger sollten sich in dieser Woche eigentlich im Rahmen einer Ideenscheune mit einbringen. Die Veranstaltung ist jetzt aber abgesagt worden. Foto: Oliver Schwabe

Ursprünglich war vorgesehen, an diesem Freitag und Samstag, 30. und 31. Oktober, in der Kulturscheune im Schlossgarten Ideen und Meinungen der Bürger zum Thema Sennebad zu sammeln und sie anschließend den politischen Vertretern vorzustellen. Nach einer Sitzung des Krisenstabes steht nun fest, dass die Bürgerbeteiligung in der geplanten Form nicht stattfinden kann.

Die Absage erfolge „zum Schutz der Bevölkerung“, heißt es von Seiten der Gemeindeverwaltung: „Derzeit wird an einer digitalen Alternative gearbeitet, über die die Gemeinde zeitnah informieren wird.“ Das marode Sennebad ist nicht mehr zukunftsfähig und aufgrund der Corona-Pandemie ohnehin seit März geschlossen. Ein Neubau würde zwischen 11 und 15 Millionen Euro kosten – je nach Ausstattung. Geplant ist, dazu im Frühjahr einen Bürgerentscheid durchzuführen.

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