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Gerichtsverhandlung zum Hövelhofer Hermann: Klage zurückgenommen

Juristisch abgehakt, inhaltlich nicht

Hövelhof

Da war doch noch. . . der Hermann in Hövelhof. 2020 war die Skulptur monatelang Diskussionsthema, und seit Mitte 2020 beschäftigte sich das Verwaltungsgericht Minden mit ihr. Dann wurde es still um Hermann. Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit hat es im Dezember einen Gerichtstermin gegeben. In der mündlichen Verhandlung zog der Kläger – FDP-Ratsmitglied André Klocksin – seine Klage gegen Hövelhofs Bürgermeister Michael Berens (CDU) zurück. Aber nicht, weil er seine Meinung geändert hat, sondern weil er als Einzelperson nicht klageberechtigt war.

Von Kerstin Eigendorf

Wie viel Hermann um den Hermann darf sein? Zumindest vor Gericht ging es schnell. Denn es kam gar nicht zur inhaltlichen Erörterung, weil der Kläger nicht klageberechtigt war. Foto: Kerstin Eigendorf

Zum Hintergrund: Im Frühjahr 2020 wurde an der Ecke Raiffeisenstraße und Sennestraße eine Skulptur aufgestellt, die als „kantiger Hermann“ in Hövelhof bekannt wurde. Auszubildende von Elha-Maschinenbau, LST-Laserschneidtechnik und des Ausbildungsnetzwerkes Bang hatten das Kunstwerk gefertigt. Die Gemeinde entschied sich für den Standort, an dem sich die Fernradwege Emsradweg und Europa-Radweg R1 treffen.

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