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Christoph Rüther und Michael Berens versichern: „Wir unterstützen, wo wir können“

Landrat und Bürgermeister blicken in Hövelhof bei „Cup & Cino“ hinter die Kulissen

Hövelhof

„The value of great coffee“ – zu Deutsch: der Wert guten Kaffees – ist der Slogan des Hövelhofer Unternehmens „Cup & Cino“, das jetzt Bürgermeister Michael Berens und Landrat Christoph Rüther besucht haben. Sie haben mit Wirtschaftsförderer Thomas Westhof hinter die Kulissen des Herstellers von Premium-Kaffeemaschinen geschaut. Geschäftsführer Frank Epping stellte ihnen das besondere Konzept der Firma vor, das „in seiner Art weltweit einzigartig“ ist.

Genießen beim Unternehmensbesuch die Kaffeespezialitäten von Cup & Cino (von links): Landrat Christoph Rüther mit Niklas, Frank, Sabine und Belinda Epping sowie Wirtschaftsförderer Thomas Westhof und Bürgermeister Michael Berens. Foto: Gemeinde Hövelhof

„Cup & Cino“ bietet gehobene Kaffeemaschinen zur Miete für Gastronomie, Büros, Hotels und Fitnessstudios. Das Unternehmen hat sich auf Siebträgermaschinen mit automatischer Steuerung spezialisiert. Die passenden Kaffeebohnen liefert „Cup & Cino“ per Paketdienst einmal im Monat an seine Kunden. „Wir begleiten unsere Kaffeebohnen von der Ernte bis zu Röstung“, berichtet Geschäftsführer Frank Epping: „Alle drei Tage bekommen wir aus unseren Röstanlagen in der Schweiz frischen Kaffee nach Deutschland geliefert.“ Die Kaffeemaschinen sind mit einer Cloud verbunden, sodass die Firma die Kaffeeportionen einsehen und entsprechende Mengen nachliefern kann.

Seit der Gründung im Jahr 1995 hat sich das Unternehmen stets weiterentwickelt. Bereits nach zwei Jahren konnte „Cup & Cino“ die ersten Kunden im Ausland gewinnen. 1999 eröffnete der Betrieb eigene Coffee Shops, bis er im Jahr 2001 den Fokus auf die Entwicklung und den Vertrieb von Maschinen und Kaffee verlagerte. Seit 2017 sind die „Barista One Maschinen“ auf dem Markt, die ein besonderes Alleinstellungsmerkmal von „Cup & Cino“ sind und aus je fünf Modulen bestehen.

„Wir sind die erste Firma, deren Kaffeemaschinen dank der modularen Bauweise keine Techniker für Reparaturarbeiten benötigen. Ausfallzeiten lassen sich so auf ein Minimum reduzieren“, erläutert Epping. Sollte ein Problem nicht aus der Ferne behoben werden können, sendet „Cup & Cino“ ein neues Modul per Paket. Der Kunde kann das Modul schnell und einfach selbst tauschen. Die Reparatur und Entwicklung der Module erfolgen in Hövelhof, die Produktion der Maschinen findet in Süddeutschland statt. Das Unternehmen beschäftigt aktuell 160 Mitarbeitende – davon 60 im Außendienst. Größter Kunde ist eine Tankstellen-Kette mit 700 Filialen und etwa 900 Kaffeemaschinen.

Unter der Marke „Latte Art Factory“ vertreibt das Unternehmen seit dem Jahr 2020 Milchsysteme mit einzigartiger Technologie. Auf die Milcheinheit hat „Cup & Cino“ ein weltweites Patent: Das System kann Milch kühlen und erhitzen, aufschäumen und zu Milchschaum zubereiten. Bei der Bedienung der Kaffeemaschinen kann zudem zwischen verschiedenen Milchsorten gewählt werden. Auch vegane Ersatzprodukte wie Hafermilch sind möglich.

Ein besonderes Anliegen ist dem Unternehmen die Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen in den Anbauländern von Kaffeebohnen. Jeder Kunde, der die Cup-&-Cino-Foundation unterstützen möchte, spendet pro Kaffeeportion zwei Cent. So kommen etwa 200.000 Euro jährlich zusammen, mit denen Projekte in den Herkunftsländern finanziert werden. In den vergangenen Jahren hat die Stiftung bereits 19 Brunnen- und Sanitäranlagen an Schulen in Äthiopien gebaut und so mehr als 13.000 Menschen den Zugang zu sauberem Wasser ermöglicht.

Bürgermeister Berens und Landrat Rüther zeigten sich beeindruckt von der Entwicklung des Unternehmens. Bei den weiteren Schritten, etwa einer möglichen Expansion für eine Röstung vor Ort, gehe man den Weg gemeinsam. „Wir unterstützen, wo wir können“, sagten Berens und Rüther unisono. „Cup & Cino“ arbeitet bereits an einer neuen zukunftsweisenden Maschine, die im Oktober auf den Markt kommen soll.

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