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Malteser und Kreis Paderborn stimmen Pläne für Hövelhof ab

Rettungswache wird modernisiert

Hövelhof (WB). Nicht nur das Hövelhofer Feuerwehrgerätehaus soll erweitert werden – auch für das Gebäude an der Gütersloher Straße, in dem die Rettungswache des Kreises untergebracht ist, gibt es entsprechende Überlegungen. Das hat der Malteser Hilfsdienst dem WV bestätigt.

Meike Oblau

Soll modernisiert und ausgebaut werden: die Hövelhofer Rettungswache an der Gütersloher Straße. Foto: Meike Oblau

»Die Malteser-Gliederung Hövelhof möchte ihre Immobilie modernisieren und ausbauen«, sagte Frank Kaiser, Diözesanreferent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Im Zuge der geplanten Bauarbeiten sei es »folgerichtig, auch die im Gebäude untergebrachte Rettungswache an die aktuellen Anforderungen anzupassen«.

Die Rettungswache des Kreises Paderborn im Erdgeschoss des Hauses an der Gütersloher Straße/Ecke Nordstraße wird aufgrund einer Vereinbarung mit dem Kreis Paderborn ebenfalls vom Malteser Hilfsdienst, Ortsverband Hövelhof, betrieben. Der Kreis hat die entsprechenden Räumlichkeiten angemietet. »Daher sind wir derzeit mit dem Kreis Paderborn als Mieter der Rettungswache im Dialog. Aktuell gibt es aber noch keinen final abgestimmten Umbauplan oder eine gültige Baugenehmigung«, sagt Malteser-Pressereferent Frank Kaiser.

Die Rettungswache Hövelhof ist 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr von hauptamtlichen Mitarbeitern der Malteser besetzt. Stationiert ist dort ein Rettungswagen des Typs Mercedes Sprinter, der von je einem Rettungsassistenten/Notfallsanitäter und einem Rettungssanitäter besetzt wird. Zudem ist zur Spitzenlastabdeckung ein weiterer Rettungswagen der Malteser an der Gütersloher Straße untergebracht. Das Einsatzgebiet der Rettungswache erstreckt sich über die Gemeinde Hövelhof und die Stadt Delbrück (Stadtteil Ostenland). Außerdem sind die Retter zuständig für die A33 zwischen Stukenbrock-Senne und Sennelager.

Darüber hinaus unterhält die Arbeitsgemeinschaft Notfallmedizin Hövelhof (AGN) in der Gemeinde Hövelhof eine ständig besetzte Notarztwache an der Paderborner Straße. Der Einsatzbereich der Notärzte erstreckt sich von der Gemeinde Hövelhof über Teile von Delbrück, Paderborn (Gebiete von Sande und Sennelager) bis in den Kreis Gütersloh (Schloß Holte-Stukenbrock und Verl).

Das Gebäude an der Gütersloher Straße wird von den Maltesern seit 1999 als Rettungswache genutzt. »Die Malteser sind jedoch nicht Betreiber der Wache, sondern stellen lediglich das Personal«, erklärt der OWL-Dienststellenleiter Christian Hempelmann. Zudem befinden sich in der Immobilie auch Räume, die die ehrenamtlichen Kräfte der Hövelhofer Malteser nutzen. Die Rettungswache im Erdgeschoss hat eine Nutzfläche von etwa 130 Quadratmetern (inklusive der Garage). Das erste Obergeschoss, in dem die ehrenamtliche Gliederung ihre Räume hat, hat eine Nutzfläche von 80 Quadratmetern.

Wie eine mögliche Erweiterung aussehen könnte und wann genau sie umgesetzt werden soll, steht aktuell noch nicht fest. Aufgrund der Nachbarbebauung hinter dem Haus und rechts neben dem Gebäude sowie dem Verlauf der Nordstraße links vom Haus sind die Möglichkeiten eines Anbaus beschränkt. »Bisher haben wir noch keinen Entwurf verabschiedet und es gibt auch noch keinen genehmigten Bauantrag«, sagt Christian Hempelmann. Die Planungen werden jetzt aber im Absprache mit dem Kreis Paderborn vorangetrieben.

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