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Neubau soll Frühjahr 2023 beginnen

Schlossgarten Hövelhof: Jury kürt bestes Konzept

Hövelhof

Jetzt sind die Investoren am Zug: Der Rat der Gemeinde Hövelhof hat in seiner jüngsten Sitzung einen Konzeptwettbewerb für die Gestaltung des Schlossgartens auf den Weg gebracht. Dabei geht es konkret um die Bebauung eines 425 Quadratmeter großen Grundstücks auf dem Gelände des unlängst abgerissenen Hauses Möller.

Von Per Lütje

Wie wird das Gelände bebaut, auf dem das unlängst abgerissene Haus Möller gestanden hat? Diese Frage wird in Hövelhof eine Jury beantworten.. Foto: Oliver Schwabe

Bis zum 15. August haben Interessenten nun Gelegenheit, ihre Konzepte bei der Gemeinde einzureichen. Voraussetzungen sind unter anderem die Nutzung des Erdgeschosses für einen Gastronomie, eine zwei- bis dreigeschossige Bauweise und Erbbaurecht. Vor allem der erste Punkt war in der Sitzung am Donnerstagabend im Schützen- und Bürgerhaus nicht unumstritten. So hatte die SPD beantragt, auch alternative Nutzungen zur Gastronomie im Erdgeschoss des künftigen Gebäudes zuzulassen. „Damit geben wir den Investoren mehr Spielraum“, begründete Marian Hahne und nannte als Alternativen eine Begegnungsstätte oder Veranstaltungsräume, die auch an Privatpersonen vermietet werden könnten.

Die CDU hielt dagegen, dass man mit einem gastronomischen Konzept in die Bürgerinfo gegangen sei und sich dies auch als Wunsch der Hövelhofer herauskristallisiert hätte. Zudem müsse sich das Vorhaben wirtschaftlich rechnen, was ebenfalls für eine gastronomische Nutzung spreche, so die Christdemokraten.

Die Grünen unterstützten den Vorschlag der SPD, da eine Festlegung auf eine Gastronomie eine „unnötige Einschränkung“ darstellte. Benjamin Sandbothe (FDP): „Wenn jemand eine gute Idee hat, warum nicht? Der Antrag der SPD nutzt mehr, als er schadet“. Trotz einiger Befürworter aus den anderen Reihen scheiterte die SPD mit ihrem Vorhaben hauptsächlich am Votum der CDU.

Eine Jury, bestehend aus den Mitgliedern des Bau- und Umweltausschusses, Vertretern aus dem Bauamt der Gemeinde sowie Bürgermeister Michael Berens, kürt Mitte September das beste Konzept. Die endgültige Entscheidung fällt abschließend im Rat. Laut Bürgermeister Berens soll Baubeginn spätestens im Frühjahr 2023 sein.

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