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Auszubildende vom Hövelhofer Salvatorkolleg übergeben Pflanzen für Pfarrgarten

Schönheiten der Schöpfung

Hövelhof (WB). Zwei Auszubildende vom Salvatorkolleg haben mit ihrem Gärtnermeister neue Hingucker für den Hövelhofer Pfarrgarten groß gezogen.

Mitten in der Blütenpracht (von links): Die Auszubildenden Marcel Lenz, Adrian Klaholz, Gärtnermeister Reinhard Klute und Pastor Guido Potthoff präsentieren die neuen Pflanzen. Foto: Thöring

Die beiden Lehrlinge, Adrian Klaholz im zweiten und Marcel Lenz im dritten Lehrjahr, haben ihrem Ausbilder und Gärtnermeister Reinhard Klute dabei geholfen, besondere Pflanzen zu ziehen. Solche, die bald im Pfarrgarten nicht nur fürs Auge, sondern auch für die heimische Insekten- und Vogelwelt eine wichtige Bereicherung darstellen.

Davon konnte sich jetzt auch Pastor Guido Potthoff selbst überzeugen, der im Hövelhofer Pfarrgarten derjenige ist, der sich dafür einsetzt, dass auch alte Gemüsesorten angebaut und geerntet werden.

„Herrlicher Duft“

Aus dem Garten seiner Eltern in Schloß Holte hat er Samen mit nach Hövelhof gebracht, die im Salvatorkolleg Ende Februar ausgesät und im dortigen Warmhaus bei 22 Grad schon einen großen Wachstumsschub absolviert haben. „Verkauft werden können diese Pflanzen nicht, denn sie stammen ja nicht aus EU-zertifiziertem Samen. Aber ich freue mich auf die bunte Mischung von Nelken, die hier in zig Töpfen großgezogen wurden“, sagt Potthoff über die vielen Pflanzen, die er nun mit in die Allee nehmen kann. Auch die schlichten Dahlien mit ihren weißen und gelben Blüten haben es ihm angetan; ebenso die kleinblütigen orange-roten Tagetes in einer Sorte mit filigranem Blattwerk. Neben den praktischen „Nutz“-Pflanzen im Pfarrgarten hat Guido Potthoff aber auch ein Auge – und eine Nase – fürs exotisch Schöne: Auf die Blüten vom Indischen Rohr und vor allem den Zier-Ingwer ist er schon gespannt.

Potthoff: „Zier-Ingwer, der im Topf immer nur Rhizome in eine Richtung ausbildet, benötigt ein paar Jahre, bis er das erste Mal blüht. Aber dann sind es zig Blüten, die sich nach und nach präsentieren und herrlich duften.“ Bei so viel Nützlichem ist dieser Luxus im Pfarrgarten statthaft.

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