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Komplett CO2-neutrales Gebäude

Senneaktiv-Zentrum in Hövelhof mit positiver Ökobilanz

Hövelhof

Ein Jahr nach dem ersten Spatenstich haben Bürgermeister Michael Berens und Wirtschaftsförderer Thomas Westhof das Senneaktiv-Zentrum an der Gütersloher Straße in Hövelhof besucht. Mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach und dem Bezug von Fernwärme ist der Neubau vollständig CO2-neutral. Die positive Ökobilanz schließt auch die vier öffentlichen Ladesäulen auf dem Parkplatz ein.

Das Foto zeigt (von links) Bürgermeister Michael Berens, Susanne und Frank Bredenbals sowie Wirtschaftsförderer Thomas Westhof neben den auffälligen Ladesäulen am Senneaktiv-Zentrum Foto: Gemeinde Hövelhof

Im Oktober 2021 haben Susanne und Frank Bredenbals ihr Senneaktiv-Zentrum eingeweiht. Neben dem Sportstudio „Ability“ haben ein Ergotherapeut und seit kurzem auch ein Heilpraktiker ihre Praxis in dem Gebäude. „Wir würden uns noch einen Physiotherapeuten als Mieter wünschen. Dafür sehen wir Bedarf in Hövelhof“, sagt Susanne Bredenbals. Der Neubau bietet fast 2000 Quadratmeter Nutzfläche auf zwei Etagen. Aktuell stellt das Unternehmerpaar die obere Etage fertig. „Hier wäre noch Platz für fünf oder sechs weitere Mieter. Die Fläche könnte für Büroräume oder Praxen genutzt werden“, sagt Frank Bredenbals.

Besonders stolz sind die beiden Investoren auf ihre Klimaneutralität. Die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Gebäudes betreibt die Firma BFB Solar, deren Geschäftsführerin Susanne Bredenbals ist. Die Anlage ist für die Eigenversorgung des Sennaktiv-Zentrums ausgelegt. Der Solarstrom wird in einer 67 Kilowattstunden-Batterie gespeichert. „Mit einer solchen Batterie könnte man etwa fünf Einfamilienhäuser eine Woche lang mit Strom versorgen“, erläutert Frank Bredenbals. „Ist der Bedarf einmal sehr hoch, kaufen wir Ökostrom zu“, so der Eigentümer des Gebäudes. Der Lieferant ist die Firma Epping Green Energy, bei der der Investor auch die Anlage erworben hat.

Ladesäulen erinnern an „Mensch-ärgere-Dich-nicht“-Spielfiguren

Vor dem Gebäude stehen etwa 60 Parkplätze zur Verfügung. Ein Hingucker sind die vier Ladesäulen, die an „Mensch-ärgere-Dich-nicht“-Spielfiguren erinnern. Auch sie werden mit der Energie der Photovoltaik-Anlage betrieben. Insgesamt 205.000 Euro hat der Unternehmer in die Anlage mit den Ladesäulen investiert. Die Ladestationen verfügen über jeweils zwei Ladepunkte, die öffentlich zugänglich sind. „Das ist die größte Stromtankstelle in Hövelhof und vielleicht sogar im Kreis Paderborn“, hebt Bürgermeister Michael Berens hervor.

Die Kosten für das Aufladen der Elektrofahrzeuge liegen bei 39 Cent pro Kilowattstunde. Im Sportstudio im Erdgeschoss des Gebäudes sind Ladekarten erhältlich, mit denen E-Auto-Besitzer für 36 Cent pro Kilowattstunde laden können. „Mitglied im Fitnessstudio muss man für den Erwerb der Karten nicht sein“, sagt Frank Bredenbals.

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