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Paderborner Kriminalpolizei bearbeitet derzeit mehr als 20 Strafanzeigen

Immer mehr gefälschte Impfausweise

Paderborn/Delbrück

Seit Mitte September steigt im Kreis Paderborn die Zahl der Strafanzeigen gegen Personen, die in Apotheken versuchen, mit gefälschten Impfpässen digitale Corona-Impfbescheinigung zu erhalten. In vielen Apotheken gehört es mittlerweile zum Tagesgeschäft, gegen Vorlage eines Impfausweises den QR-Code für einen digitalen Impfnachweis zu generieren.

Ein Impfausweis (Symbolbild). Foto: Sophia Kembowski/dpa

Seit Mitte September steigt im Kreis Paderborn die Zahl der Strafanzeigen gegen Personen, die in Apotheken versuchen, mit gefälschten Impfpässen digitale Corona-Impfbescheinigung zu erhalten. In vielen Apotheken gehört es mittlerweile zum Tagesgeschäft, gegen Vorlage eines Impfausweises den QR-Code für einen digitalen Impfnachweis zu generieren.

Dabei fallen nach Angaben der Polizei aktuell nahezu täglich gefälschte oder verfälschte Impfdokumente auf. So wurden zuletzt am Montag in zwei Paderborner und am Donnerstag in einer Delbrücker Apotheke Fälschungsmerkmale auf Impfpässen festgestellt und die Polizei eingeschaltet.

Mehr als 20 Strafanzeigen wegen der Vorlage von gefälschten Impfpässen werden derzeit bei der Paderborner Kripo bearbeitet. Ein Strafverfahren läuft gegen mutmaßliche Fälscher von Impfdokumenten. Auf Urkundenfälschung (§ 277 Strafgesetzbuch) steht Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe.

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